Wohin
steuert Das Erste? Programmdirektor Dr. Günter Struve über
die Zukunftspläne für Das Erste
Das Erste bietet ein vielfältiges Programmangebot, das für
alle Bevölkerungsschichten und Interessen attraktiv ist. Das
muss fortentwickelt werden, um auch in den nächsten Jahren
für die Zuschauer unverzichtbar zu sein. Dabei gilt es, unser
Image – Verlässlichkeit und journalistische Kompetenz – zu
pflegen. Im Ersten bekommen die Zuschauer auch in den nächsten
Jahren ein Vollprogramm mit Information, Unterhaltung, Sport,
Fernsehfilmen, Kinderprogramm und Kultur – und das mit Qualitätsgarantie.
Die Weichen für die Zukunft des digitalen Fernsehens in Deutschland
sind gestellt: Programmveranstalter und technische Anbieter
haben sich auf MHP als gemeinsamen Standard für digitale Decoder
geeinigt. Hinter dem Kürzel MHP (Multimedia Home Platform)
verbirgt sich eine Software, die einen offenen Zugang zu Fernsehen,
Hörfunk und Internet schafft, unabhängig vom jeweiligen Decoder
oder Empfangsgerät. "ARD Digital" ist für diese
Zukunft bestens gerüstet: Neben dem Ersten und den acht Dritten
Programmen umfasst das Angebot von ARD Digital die Programme
von ARTE, 3sat, Phoenix, KI.KA sowie BR-alpha, ergänzt durch
das umfangreiche Hörfunkangebot der ARD.
Zuschauerservice spielt eine immer größere Rolle und da bietet
das Internet ausgezeichnete Möglichkeiten, dem wachsenden
Informationsbedürfnis gerecht zu werden. Ein wichtiges Stichwort
für die Zukunft ist sicher auch Interaktivität. Diese Angebote
werden wir weiter ausbauen, aber Das Erste wird auch in absehbarer
Zukunft flächendeckend in den über 33 Millionen deutschen
Fernsehhaushalten empfangbar sein.