16.05.2012

Abenteuer 1927 - Sommerfrische
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Zeitschleuse: Juliane Winterhoff wird  von Kostümbildner Sven Bindseil für die Zeitreise in die 20er Jahre eingekleidet.  (Bild: ARD/David Baltzer/ZENIT )
Zeitschleuse: Juliane Winterhoff wird von Kostümbildner Sven Bindseil für die Zeitreise in die 20er Jahre eingekleidet. 

 

 

 

 
Making Of

Von der Idee bis zur Ausstrahlung im Oktober 2005 dauerte die Realisierung von "Abenteuer 1927 – Sommerfrische" ein gutes Jahr. Dabei nahmen die eigentlichen Dreharbeiten nur sechs Wochen in Anspruch, viel mehr Zeit brauchten die Vorbereitung und die Postproduktion. Bevor gedreht werden konnte, mussten das Haus und seine Nebengebäude in Belitz umgebaut und renoviert werden. Die Stallungen sowie eine Garage samt Werkstatt kamen hinzu, neue Möbel und Tapeten wurden ausgesucht. Vor allem galt es, engagierte Hausbewohner zu finden, die bereit waren, sich sechs Wochen lang auf das Leben in den zwanziger Jahren einzulassen und gleichzeitig die nötigen Qualifikationen für ihre Position mitbrachten. Bereits während der Dreharbeiten begann die Arbeit in den Schneideräumen. Fast 400 Stunden Material mussten gesichtet und auf 16 Folgen à 25 Minuten "eingedampft" werden.

Während der sechswöchigen Drehzeit lebten die Teilnehmer durchgehend unter den Bedingungen von 1927, auch wenn nicht gedreht wurde. Und auch für die Mitglieder des Produktionsteams galt, wenn sie im Haus waren: Handy, Armbanduhr, Kaugummi usw. müssen draußen bleiben. Nur die Kameratechnik war erlaubt.
Die beiden Kamerateams waren fast täglich mehrere Stunden im Haus, jedoch nicht über Nacht. Außerdem gab es im Gutshaus für Herrschaften und Dienstboten je eine "Tagebuchkamera", die die Bewohner selbst ein- und ausschalten konnten. Fest installierte "Überwachungskameras" gab es nicht. 

Zum Team gehörten insgesamt an die 60 Personen. Während der Dreharbeiten waren jedoch nur die Kamerateams im Haus, für alle anderen war der Zutritt verboten, damit die Hausbewohner sich – von "modernen Fremden" möglichst ungestört – in das Leben in den zwanziger Jahren einfinden konnten.

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