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09.02.2010

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Beckmann

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  • aktuelle Kategorie: Unterhaltungssendungen
    • aktuelle Sendung: Beckmann
 
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Die Sendung

Sendung vom Montag, 25.02.2008

Heide Simonis

Zwei Jahre lang war sie Vorsitzende von Unicef Deutschland, jetzt nimmt Heide Simonis bei "Beckmann" erstmals ausführlich Stellung zu den jüngsten Ereignissen beim Kinderhilfswerk der Uno. Bis zu ihrem Rücktritt vom Vorsitz Anfang Februar plädierte Heide Simonis für mehr Transparenz im Geschäftsgebaren der deutschen Sektion. Seitdem verging kaum ein Tag ohne Negativschlagzeilen über die Hilfsorganisation. Vorläufiger Höhepunkt der Vertrauenskrise: Die Aberkennung des DZI-Spendensiegels.

Bei "Beckmann" kritisiert Heide Simonis die grundsätzlichen Strukturen von Unicef Deutschland. "Das ist ein 100-Millionen-Unternehmen, das können sie meiner Meinung nach nicht mehr mit Ehrenamtlichen führen", sagt die frühere Vorsitzende und fügt an: "Das können sie auch nicht mit Ehrenamtlichen führen, die sich viermal im Jahr drei Stunden treffen."

Simonis’ Rücktritt vom Vorsitz des Kinderhilfswerks sorgte für Wirbel. Ob er tatsächlich freiwillig erfolgte, ist bis heute unklar. "Ich weiß nicht", antwortet Simonis auf die entsprechende Nachfrage des Moderators Reinhold Beckmann. Sie sei "abgeschnitten" worden, versucht sie die Diskussionen innerhalb der deutschen Unicef-Führung zu erklären. "Dass die es darauf ankommen lassen, mich loszuwerden, ist doch logisch: Ich bin da reingekommen wie eine Donnerhexe in diesen Laden."

Durch interne Machtkämpfe, so Simonis, habe Unicef die Chance einer schnellen Aufklärung der aktuellen Verschwendungsvorwürfe verspielt: "Wir haben unendliche Zeit damit verloren, um rauszufinden, wie die Lage aussieht. Und wir haben soviel Kraft verbraucht, um uns gegenseitig zu bekämpfen."


Heide Simonis (Bild: ARD/Morris Mac Matzen)Großansicht des Bildes Bildunterschrift: Heide Simonis ]

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