Rückschau: Neuschwanstein und die Bergwelt des Märchenkönigs (BR)
Sendeanstalt und Sendedatum:
Freitag, 1. Januar 2010, 13.45 Uhr im Ersten
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Blick auf Neuschwanstein
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Was macht Neuschwanstein so einmalig, dass es Touristen aus aller Welt in einem Atemzug nennen mit den Pyramiden, dem Eiffelturm oder der Freiheits-Statue? Dem "Mythos Neuschwanstein" auf die Spur zu kommen, versucht der Film von Gertraud Dinzinger.
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Gipfel des Säuling
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In diesem Film bekommen Sie mehr zu sehen, als nur das Schloss des Märchenkönigs. Schloss Neuschwanstein ist nämlich Teil eines romantischen Gesamtkunstwerks, das Ludwig II. inszeniert, gelebt und gebaut hat. Seine einsame Burg ist untrennbar verbunden mit der grandiosen Alpenkulisse, der finsteren Pölllat-Schlucht, dem geheimnisvoll-tiefen Alpsee, dem lieblichen Schwansee, dem heiteren Schloss Hohenschwangau wie dem bayrisch-bodenständigen Kulturland um die Stadt Füssen herum.
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Touristenattraktion Neuschwanstein
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Heute wird Ludwig II. bewundert als einer, der seine Träume in die Tat umgesetzt hat und sich treu geblieben ist, bis in den Tod. Bei seiner Entmachtung im Schlafzimmer von Neuschwanstein, flüsterte er seinem Kammerdiener folgende Worte zu: "Bewahren Sie diese Räume als Heiligtum, lassen Sie es nicht profanieren von Neugierigen". Bereits 7 Wochen nach seinem Tod wurde das Schloß zur Besichtigung frei gegeben. Heute kommen 3000 Touristen täglich.
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Blick auf Hohenschwangau
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Der gebaute Traum des Märchenkönigs ist die perfekte Verschmelzung von Ideal und Wirklichkeit, von Natur und Kunst. Sagen und Märchen auf den Wandbildern entführen ins Reich der Phantasie, während dramatische Wetterwechsel am Rand des Hochgebirges für malerische Stimmungswechsel sorgen.
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Der Sängersaal im Schloss Neuschwanstein
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Für Ludwig II. war das fahle Felsenschloss mit Zaubergarten und Tropfsteinhöhle, Thronsaal und Himmelbett weit mehr als romantische Spielerei. Für ihn war es absolut "notwendig, sich solche Paradiese zu schaffen, solche poetischen Zufluchtsorte, wo man auf einige Zeit die schauderhafte Zeit, in der wir leben, vergessen kann".
Dieser Text informiert über den Fernsehbeitrag vom 01.01.2010. Eventuelle spätere Veränderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt.

