Am 1. Oktober 1957 kam ein neues Medikament auf den Markt: Contergan. Damals, vor 50 Jahren, konnte keiner ahnen, welche verheerenden Folgen das meist als harmloses Schlafmittel verabreichte Medikament für viele Neugeborene der nächsten Jahre haben sollte...
Als Vera Wegener ein fehlgebildetes Kind zur Welt bringt, stellt sich ihr Mann die Frage, ob das Medikament Contergan schuld an den Fehlbildungen sein könnte. Auf Drängen seiner Frau setzt Paul alles daran, der Herstellerfirma den Prozess zu machen.
Letzte Woche hat nach der Ausstrahlung von "Contergan" ein Chat zu diesem Thema stattgefunden. Hier können Sie die Fragen der User und die Antworten der Chat-Teilnehmer nachlesen.
Hören Sie hier Original-Töne aus dem Film "Contergan": ein Gespräch zwischen Paul und Horst, Vera und Paul nach der Geburt, Vera beim Prozess und der Vorstand über den Prozess.
Was sagt Regisseur Adolf Winkelmann zum Film, den Dreharbeiten, den Schauspielern und der gemeinsamen Arbeit? Wie kam es zu dem Dreh von "Contergan"? Warum dieses Thema?
Bei WDR.de finden Sie ein Dossier zum Contergan-Skandal, ein Interview mit der Pharmakologin Beate Kirk, die über den Contergan-Skandal geforscht hat, eine Bilderstrecke von Christian Knabe sowie ein Porträt der Firma Grünenthal.
In der Sendung "Menschen bei Maischberger" am 6. November diskutierte Sandra Maischberger mit ihren Gästen das Thema "Contergan – das bleibende Trauma". Hier können Sie die Sendung noch einmal als Video sehen.
Die Contergan-Katastrophe vor 50 Jahren: Pharmaindustrie und Politik wiegeln ab. Das könnte so heute nicht mehr passieren. Doch Skandale um tödliche Tabletten wie Lipobay verunsichern Menschen weiter. Wie sicher sind Arzneimittel heute?