Die Chat-Teilnehmer
Michael Souvignier
Michael Souvignier ist Geschäftsführer der Produktionsfirma Zeitsprung und Produzent des Films. Er hatte die Idee, das Thema Contergan mit einem Fernsehfilm künstlerisch aufzuarbeiten und so in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zurückzubringen. Zu seinen bisherigen Produktionen gehören unter anderem prämierte Erfolge wie "Das Wunder von Lengede" oder "Tarragona".
Adolf Winkelmann
Adolf Winkelmann ist einer der namhaftesten Film- und Fernsehregisseure Deutschlands. Zu seinen Filmen gehören prämierte Erfolge wie "Abfahrer", "Jede Menge Kohle" und "Engelchen flieg". Seit 1979 ist Adolf Winkelmann Professor für Film an der FH Dortmund.
Danuta Harrich-Zandberg
Danuta Harrich-Zandberg hat als Team mit ihrem Mann Walter Harrich bislang 350 Filme realisiert. Den größten Arzneimittelskandal in Deutschland und seine Folgen beleuchtet sie in "Contergan – Die Opfer, die Anwälte und die Firma" bereits zum zweiten Mal:
"Bei Betrachtung eines schwarzweiß Fotos, das vor 10 Jahren an CONTERGAN erinnern sollte, dachte ich an zwei junge Frauen, die mit mir studierten. Die eine schrieb mit dem Mund, die andere mit dem Fuß. Mein Mann, Walter Harrich, und ich machten den ersten Conterganfilm. Der Titel: Der Contergan-Skandal. Vieles machte uns sehr betroffen – die Menschen und deren Schicksale, das Ende des Prozesses und die Art und Weise, wie Geld und Macht über die Arzneimittelkatastrophe entschieden haben, die Höhe der monatlichen Rente für die Opfer, nämlich lächerliche 545 Euro, die Contergan-Kinder der zweiten Generation, denen wir in Brasilien begegneten. Und die Kehrseite, als wir erfuhren, der Wirkstoff von Contergan kann ein Segen sein für Menschen, die an unheilbaren Krankheiten leiden. Deshalb sind wir, mein Mann und ich, dankbar dafür, mit unserer aktuellen Dokumentation erneut an den Skandal erinnern zu dürfen. Mit hochinteressanten Protagonisten und völlig neuen Aspekten."
Maria Bergner-Willig
Maria Bergner-Willig ist Vorsitzende des Interessenverbandes Contergangeschädigter Nordrhein-Westfalen. Sie arbeitete als Qualitätsmanagerin in einem Finanzinstitut, bis sie diese Tätigkeit aus gesundheitlichen Gründen aufgeben musste und im Mai 2006 in Berufsunfähigkeitsrente ging. Das Positive daran: seither hat sie nun mehr Zeit, ihrem Hobby, dem Malen, nachzugehen. Durch verstärkte Kontakte mit anderen Contergangeschädigten – auch auf internationaler Ebene – sieht sie die Notwendigkeit einer verstärkten Zusammenarbeit der Contergangeschädigten-Organisationen weltweit. Aus diesem Grund stellte sie sich im März dieses Jahres zur Wahl und wurde als Vorsitzende in den Vorstand des Interessenverbandes Contergangeschädigter NRW gewählt. Ihr Ziel ist die Dynamisierung und Anpassung der monatlichen Opfergeldzahlungen auf ein einheitliches europäisches Niveau sowie die Unterstützung der Mitglieder in allen Fragen rund um die Behinderung.
Mirek Nitsch
Mirek Nitsch ist Rechtsanwalt und Justitiar der Produktionsfirma Zeitsprung. Er begleitete den Film auf juristischer Seite von der Drehbuchentwicklung über die Dreharbeiten bis hin zu den gerichtlichen Auseinandersetzungen. Auch die Öffentlichkeitsarbeit für den Film wurde auf Seiten von Zeitsprung durch ihn gesteuert.
Katja De Bock
Katja De Bock ist die verantwortliche Redakteurin des WDR für den ARD-Zweiteiler "Contergan". Als sie den Stoff angeboten kam, berührte sie auf Anhieb der Kern des Filmstoffs: Die Figuren Paul und Vera Wegener, die keine Mühe scheuen, ihrem schwer behinderten Kind ein würdevolles Leben zu ermöglichen. Für sie stehen im Fokus die Betroffenen, die nicht nur unseren Respekt, sondern auch, unabhängig von der Unbequemlichkeit der Thematik, unsere konstante Aufmerksamkeit verdienen.





