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10.02.2012

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Contergan
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KATHARINA WACKERNAGEL als VERA WEGENER

Zur Person:

Katharina Wackernagel stammt aus einer Schauspielerfamilie und stand schon als Kind auf der Theaterbühne. Als 17-Jährige wurde sie für die ARD-Serie "Tanja" entdeckt, die ihr 1998 den Goldenen Löwen als beste Seriendarstellerin einbrachte. Hauptrollen übernahm sie in jüngster Zeit zum Beispiel in "Schnee im Sommer" (Regie: Buket Alakus) und im ARD-Doku-Drama "Ich Narr des Glücks – Das Leben des Heinrich Heine" (Regie: Gordian Maugg), in dem sie Heines Freundin und spätere Frau Mathilde spielte. Beide Produktionen wurden 2006 ausgestrahlt. Als Filmtochter des Therapeuten Bloch alias Dieter Pfaff stand sie 2001 erstmals vor der Kamera. Seither wurden elf Folgen der ARD-Reihe ausgestrahlt.

Weitere Rollen übernahm Katharina Wackernagel u.a. in Kai Wessels Fernsehfilm "Hat er Arbeit?" (2000), im ARD-Zweiteiler "Unser Pappa" (2001, Regie: Thomas Jauch), im Thriller "Am Ende die Wahrheit" (2002, Regie: Micki Rowitz) und in den Mehrteilern "Das Wunder von Lengede" (2003, Regie: Kaspar Heidelbach) und "Die Luftbrücke" (2005, Regie: Dror Zahavi). Weitere Auftritte hatte sie in dem Dokudrama "Die letzte Schlacht" (2005, Regie: Hans-Christoph Blumenberg) und in der Liebeskomödie "Bettgeflüster & Babyglück" (2005, Regie: Annette Ernst). Hinzu kamen Kinofilme wie Sönke Wortmanns "Das Wunder von Bern" (2003) und "Die Boxerin" (2006, Regie: Catharina Deus) mit einer wahrhaft kraftvollen Darstellung in der Titelrolle. Außerdem brillierte sie in dem TV-Thriller "Mein Mörder kommt zurück" (2007, Regie: Andreas Senn).

Darüber hinaus wirkte Katharina Wackernagel in mehreren, teils selbst produzierten Kurzfilmen mit – immer in Zusammenarbeit mit ihrem Bruder, dem Drehbuchautor Jonas Grosch. Er schrieb auch das Buch für den Kurzfilm "Think positive", bei dem Katharina Wackernagel Regie führte – mit großem Erfolg: "Think positive" wurde 1999 beim Filmfest Dresden mit dem Zuschauerpreis ausgezeichnet.

Zur Rolle:

Die schöne Aussicht auf ein ungetrübtes Familienleben wird Vera Wegener nach der Geburt ihres ersten Kindes erst einmal genommen. Das Kind kommt ohne Arme und mit nur einem Bein zur Welt, die Eltern sind schockiert.

Kann eine einzige Contergan-Tablette, die Vera während der Schwangerschaft wegen ihrer Schlafstörungen nahm, derartige Fehlbildungen verursacht haben? Als deutlich wird, dass dem tatsächlich so ist, drängt Vera ihren Mann, den verantwortlichen Konzern mit rechtlichen Mitteln zur Rechenschaft zu ziehen.

Liebevoll kümmert sich Vera um ihre Tochter – und um ihre gesellschaftliche Anerkennung, die ihr so oft verwehrt bleibt. Trotzdem hat Vera in all den Jahren viele Tiefschläge einzustecken. Auch die Frage, was aus ihrer Ehe wird, lässt sie nicht los.
Katharina Wackernagel als Vera Wegener (Bild: WDR/Weber)Großansicht des Bildes Bildunterschrift: Katharina Wackernagel als Vera Wegener ]

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