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10.02.2012

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Contergan
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HANS-WERNER MEYER als HORST BAUER

Zur Person:

Hans-Werner Meyer gehört heute zu den gefragtesten Schauspielern der jüngeren Generation. Nach seiner Ausbildung an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover hatte der gebürtige Hamburger seit 1990 Engagements am Münchner Residenztheater und seit 1993 an der Berliner Schaubühne.

Bereits 1994 war er erstmals auf der Leinwand zu sehen: in Joseph Vilsmaiers Neuverfilmung des Kästner-Romans "Charlie & Louise – Das doppelte Lottchen". Auch andere namhafte Regisseure holten ihn danach vor die Kamera. So arbeitete er u.a. mit Martin Enlen ("Wer Kollegen hat, braucht keine Feinde", 1995), Nico Hofmann ("Es geschah am hellichten Tag", 1997) und Bodo Fürneisen ("Gefährliche Wahrheit", 1998). Für die Filmbiografie "Marlene" (2000) engagierte Joseph Vilsmaier den vielseitigen Schauspieler noch einmal – diesmal für die Rolle des Joseph von Sternberg. Im gleichen Jahr erhielt Hans-Werner Meyer den Bayerischen Fernsehpreis für herausragende Leistungen in dem Fernsehfilm "Und morgen geht die Sonne wieder auf" und in der erfolgreichen Krimiserie "Die Cleveren".

Weitere hochkarätige Filmarbeiten schlossen sich an: In der Bernd Eichinger-Produktion "Vera Brühne" (2001, Regie: Hark Bohm) stand Hans-Werner Meyer neben Corinna Harfouch vor der Kamera. Viel Lob erhielt seine Darstellung eines Familienvaters, der sein homoerotisches 'Coming out' erlebt, in dem Film "Eine außergewöhnliche Affäre" (2002, Regie: Maris Pfeiffer). Große Beachtung fand auch der ARD-Fernsehfilm "Zwei Tage Hoffnung" (2003, Regie: Peter Keglevic) über den 17. Juni 1953. Zuletzt brillierte Meyer in so unterschiedlichen Rollen wie der des Profi-Sportlers in Diethard Klantes "Ich will laufen – Der Fall Dieter Baumann" (2004), der des langsam wahnsinnig werdenden Offizierssohns in "Der weiße Afrikaner" (2004, Regie: Martin Enlen), in der Rolle des Thomas Menz in "Doppelter Einsatz – Der Fluch des Feuers" (2005, Regie: Gregor Schnitzler), als unmoralischer Banker in "Was für ein schöner Tag" (2005, Regie: Rolf Silber) und als schillernder Mafioso in dem internationalen Vierteiler "Im Zeichen des Drachen" (2007, Regie: Antonello Grimaldi), seiner ersten Hauptrolle in einer internationalen Produktion.

Als Vater, der spät sein entführtes Kind wiederfindet, überzeugte er im TV-Drama "Die andere Hälfte des Glücks" (2007, Regie: Christiane Balthasar). Neben Henry Hübchen spielte er die Hauptrolle in der Bestsellerverfilmung "Mordshunger" (2007, Regie: Roberto-Adrian Pejo). Zuletzt war Hans-Werner Meyer in der Regie von Lutz Konermann in einer Hauptrolle in dem Eventfilm "Prager Botschaft" (2007) und in der Komödie "Das Geheimnis von Loch Ness" (2007, Regie: Michael Rowitz) zu sehen.

Zur Rolle:

Horst Bauer ist absolut dagegen, dass sein Sozius Paul mit gerichtlichen Mitteln gegen den Pharmakonzern vorgehen will, der Contergan auf den Markt gebracht hat. Denn gerade von diesem und anderen Unternehmen erhofft sich Horst lukrative Mandate. Die Spannungen zwischen den Partnern wachsen, aus den Freunden von einst werden langsam Gegner.
Hans-Werner Meyer als Horst Bauer (Bild: WDR/Weber)Großansicht des Bildes Bildunterschrift: Hans-Werner Meyer als Horst Bauer ]

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