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10.02.2012

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Contergan
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MATTHIAS BRANDT als BETRIEBSDIREKTOR SPIESS

Zur Person:

Matthias Brandt wurde in Berlin geboren. Nach seinem Studium an der Hochschule für Musik und Theater Hannover spielte er unter anderem an den Schauspielhäusern in Frankfurt, Bonn und Zürich, dem Nationaltheater Mannheim und dem Bayerischen Staatsschauspiel München. Bis 2004 gehörte er dem Ensemble des Schauspielhauses Bochum an.

In den letzten Jahren ist er längst auch im Fernsehen zu einer festen Größe geworden. Der große Durchbruch gelang Matthias Brandt 2003 mit dem Zweiteiler "Im Schatten der Macht", in dem er unter der Regie von Oliver Storz in die Rolle des Mannes schlüpfte, der seinen Vater politisch zu Fall gebracht hat – in die des DDR-Spions Günter Guillaume. In immer kürzeren Abständen steht Matthias Brandt seither vor der Kamera und beweist sein Talent sowohl in komischen als auch in ernsten TV-Rollen. So glänzte er an der Seite von Maria Furtwängler 2004 in der Komödie "Mr. and Mrs. Right" (Regie: Torsten C. Fischer). Im selben Jahr war er in einer Hauptrolle in Stephan Wagners Polit-Thriller "Der Stich des Skorpion" dabei, genauso wie in Wagners Komödie "Wie krieg ich meine Mutter groß?" als Film-Ex-Freund von Hauptdarstellerin Katja Flint. Im Jahr darauf verkörperte er im Justizdrama "In Sachen Kaminski" (Regie: Stephan Wagner) einen Familienvater, der um seine Tochter kämpft, und wurde dafür mit dem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet. Gemeinsam mit seiner "Contergan"-Filmpartnerin Caroline Peters erspielte er sich einen Grimme Preis in "Arnies Welt" (2005, Regie: Isabel Kleefeld). Nach den TV-Movies "Die Frau am Ende der Straße" (Regie: Claudia Garde) und "Vertrauter Fremder" (Regie: Christiane Balthasar, beide 2006) stand er für den Film "Mein Vater der Zauberer" (2007, Regie: Claudia Garde) vor der Kamera. "Fürchte Dich nicht" (2006, Regie: Christiane Balthasar) und "Schimanski – Tod in der Siedlung" (2007, Regie: Torsten C. Fischer) boten weitere Herausforderungen im Krimifach. Bis zum renommierten Filmfestival in Cannes schaffte es schließlich das packende Familiendrama "Gegenüber" (Regie: Jan Bonny), das seit Oktober 2007 in den deutschen Kinos läuft.

Zur Rolle:

Betriebsdirektor Henrik Spiess hat es im Pharmaunternehmen nicht leicht. Als erste Berichte über gesundheitliche Schäden, die vermutlich durch Contergan verursacht wurden, auf seinem Schreibtisch landen, plädiert er für entsprechende Vorsichtsmaßnahmen. Umsonst. Während sich andere aus der Konzernspitze später von ärztlicher Seite eine angebliche Prozessunfähigkeit attestieren lassen, hat Henrik Spiess den schwarzen Peter gezogen: Er muss vor Gericht für die Geschäftspraktiken des Konzerns geradestehen. Das jahrelange Verfahren trägt Spiess eine Menge privater und gesundheitlicher Probleme ein. Das lässt seine Loyalität der Firma gegenüber merklich schwinden.
Matthias Brandt als Betriebsdirektor Spiess (Bild: WDR/Weber)Großansicht des Bildes Bildunterschrift: Matthias Brandt als Betriebsdirektor Spiess ]

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