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10.02.2012

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Contergan
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PETER FITZ als KONZERNCHEF DR. KESSLER

Zur Person:

Der aus Kaiserslautern stammende Schauspieler ist im Theater seit Jahrzehnten eine feste Größe. Ausgebildet in den 50er Jahren an der Schauspielschule des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg, holte ihn Peter Stein später an die Schaubühne nach Berlin. Im Anschluss daran war Peter Fitz an vielen großen Häusern zu sehen: an der Burg in Wien, dem Berliner Schillertheater, den Münchner Kammerspielen und bei den Festspielen in Salzburg. Vom Fachmagazin "Theaterheute" wurde er für seine herausragenden Leistungen zwei Mal – 1980 und 1983 – zum Schauspieler des Jahres gewählt. Zu seinen aktuellen Theaterproduktionen gehören der Salzburger "Jedermann" (2007, Regie: Christian Stückl) genauso wie Peymanns Inszenierung des Lessing'schen "Nathan" am Berliner Ensemble.

Aber auch in Film und Fernsehen war und ist Peter Fitz immer wieder zu erleben. Über 100 Produktionen umfasst seine Filmografie. Zu seinen Kinofilmen gehört Louis Malles "Auf Wiedersehen, Kinder" (1987) genauso wie Hans Christian Schmids "23" (1998). Zu den bedeutendsten Rollen, die er im Fernsehen übernahm, zählen die des Prof. Edgar Oppermann in Egon Monks Mehrteiler "Die Geschwister Oppermann" (1983), die Titelrolle in "Geblendeter Augenblick – Anton Weberns Tod" (1986, Regie: Gert Jonke) und seine Hauptrolle im Thriller "Blutige Scheidung" (1997, Regie: Manuel Siebenmann). Aber auch in Krimis hatte er zahlreiche Auftritte. Seien es die Verfilmungen der Donna-Leon-Romane, sei es die Wilsberg-Reihe oder die ARD-Krimiserie "Bronski & Bernstein". Als Synchronsprecher hat Peter Fitz unter anderem Michel Serrault und Jean-Louis Trintignant seine Stimme geliehen. Peter Fitz ist der Vater der Schauspieler Hendrikje und Florian Fitz.

Zur Rolle:

Unternehmenschef Dr. Kessler wacht über seinen Pharmakonzern wie ein Patriarch der Vorkriegszeit. Der Endfünfziger hat das Unternehmen aus Trümmern neu aufgebaut und will sich seinen Erfolg durch nichts verderben lassen: Schon gar nicht durch Warnungen aus dem eigenen Forscherteam. "Der Fortschritt fordert immer Opfer", kontert er erste Berichte über die Nebenwirkungen von Contergan. Später will er von der Größenordnung des Skandals nichts gewusst haben. Dennoch billigt er die Taktik seiner Anwälte, den Prozess durch bürokratische Finessen immer weiter in die Länge zu ziehen.
Peter Fitz als Konzernchef Dr. Kessler (Bild: WDR/Weber)Großansicht des Bildes Bildunterschrift: Peter Fitz als Konzernchef Dr. Kessler ]

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