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21.05.2012

Dreileben
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Dreileben – Komm mir nicht nach

Regie: Dominik Graf  

Jo, Vera und Bruno (Bild: ARD Degeto/Julia von Vietinghoff) Bild vergrößern Bildunterschrift: Jo (l.) mit ihrer Freundin Vera und deren Mann Bruno ]
Die Polizeipsychologin Jo wird zu einem LKA-Einsatz nach Dreileben, einer Kleinstadt im Thüringer Wald, gerufen. Dort sucht man nach einem entflohenen Straftäter. Außerdem häufen sich Ungereimtheiten bei der örtlichen Polizei, denen nachgegangen werden soll. Ihre kleine Tochter kann die alleinerziehende Jo währenddessen bei ihren Eltern in München zurücklassen. Der Vater des Kindes ist Jos gut gehütetes Geheimnis.

In Dreileben muss Jo feststellen, dass ihr reserviertes Hotelzimmer belegt ist. Da trifft es sich gut, dass Vera, eine Freundin aus Münchner Studentenzeiten, vor Kurzem in eine alte Villa ganz in der Nähe gezogen ist. Vera und ihr Mann Bruno laden Jo ein, bei ihnen zu bleiben. Vera und Jo haben sich länger nicht gesehen, aber die gemeinsame Vergangenheit verbindet. Der Sommerabend zu dritt ist ausgelassen, man isst und trinkt. Vera und Jo schwelgen in Erinnerungen an die gemeinsame Zeit; Bruno, erfolgreicher Schriftsteller, sieht ihnen amüsiert dabei zu.

Geweckt durch eine ihr bekannt vorkommende kleine Skulptur, keimt in Jo ein Verdacht: Kann es sein, dass sie und Vera vor 15 Jahren während eines Sommers gleichzeitig in ein und denselben Mann verliebt waren? Gemeinsam gehen sie die Koordinaten ihrer Vergangenheit durch und stellen fest, dass dies tatsächlich so war. Erinnerungen kehren zurück. Etwas Neues ist zu spüren zwischen der kontrollierten Jo und der impulsiven Vera – und keine der beiden weiß, welche Auswirkungen es auf ihre Freundschaft haben wird.

Mit ihren Leipziger LKA-Kollegen verfolgt Jo weiterhin zwei Fährten: Nach außen sucht man den Entflohenen und undercover durchleuchten sie die ortsansässige Polizei auf einen Korruptionsverdacht, der sich schnell erhärtet. Und auch für den flüchtigen Molesch setzt Jo einen erfolgversprechenden Köder ein.

Wiederholung auf EinsFestival: Do, 01.09.11 | 20:15 Uhr

Besetzung

Jo: Jeanette Hain
Vera: Susanne Wolff
Bruno: Mišel Matičević
Jos Mutter: Lisa Kreuzer
Jos Vater: Rüdiger Vogler
Jürgen: Frank Kessler
Molesch: Stefan Kurt
Johannes: Jacob Matschenz
Ana: Luna Mijovic
Alina: Anja Schiffel
u. a.

Stab

Regie: Dominik Graf
Buch: Markus Busch, Dominik Graf
Kamera: Michael Wiesweg
Schnitt: Claudia Wolscht
Musik: Sven Rossenbach, Florian van Volxem
Ton: Gunnar Voigt
Szenenbild: Claus-Jürgen Pfeiffer
Kostümbild: Barbara Grupp
Herstellungsleitung: Marion Dany
Produktionsleitung: René Löw
Produzenten: Andreas Bareiss, Gloria Burkert, Sven Burgemeister
Redaktion: Jörn Klamrot(ARD Degeto), Bettina Reitz (BR), Gebhard Henke, Frank Tönsmann (WDR)

produziert von BurkertBareissProduktion der TV60Film im Auftrag der ARD Degeto
Drehzeit: 21. September bis 25. Oktober 2010

Sendetermin
Mo, 29.08.11 | 21:45 Uhr

Die Landesrundfunkanstalten der ARD: BR, HR, MDR, NDR, Radio Bremen, RBB, SR, SWR, WDR,
Weitere Einrichtungen und Kooperationen: ARD Digital, ARTE, PHOENIX, 3sat, KI.KA, DLF/ DKultur, DW