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21.03.2010

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druckfrisch - Neue Bücher mit Denis Scheck

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Druckfrisch - Rückschau mit allen Sendungen seit 09.02.2003

Rückschau: James Ellroy - Blut will fließen

Er sei "vermählt mit dem Verbrechen", das hat James Ellroy einmal gesagt. Seit seine Mutter an einem Sonntag ermordet in einem Gebüsch in Los Angeles lag. Der Mord wurde nie aufgeklärt, dem damals zehnjährigen James sollte er zum Lebensthema werden.

Ellroy wurde erst obdachlos, dann drogenabhängig. Eine Schreibtherapie brachte ihn 1977 zur Schriftstellerei. James Ellroy erfindet seitdem grauenvolle Geisteskranke, getriebene Frauenkiller und blutberauschte Männer. Er kriecht geradezu hinein in diese kranken Seelen dieser Ungeheuer.

Die Romane des US-Amerikaners, wie "Die schwarze Dahlie" etwa, "Blutschatten" oder "Stadt der Teufel", erzählen meist von Gräueltaten, die wirklich passiert sind.

Sein neuer Krimi, "Blut will fließen", spielt in den USA von 1968. Das Land ist aufgewühlt von den Morden an Martin Luther King und Robert Kennedy, vom Vietnamkrieg, von den Protesten der Studenten und Schwarzen. Richard Nixon kämpft um die Präsidentschaft, in Los Angeles wird in einem brutalen Überfall auf einen Geldtransporter ermittelt. Bald wird klar, dass Nixons Wahlkampf wohl etwas damit zu tun hat, auch das FBI soll in die Sache verwickelt sein.

"Blut will fließen" ist der Abschluss von Ellroys so genannter Underworld USA-Trilogie.

Denis Scheck im Gespräch mit einem Mann, der etwas großspurig behauptet, dass sein neuer Roman alles hat, was ein gutes Buch braucht.

James Ellroy (Bild: dpa) Bildunterschrift: James Ellroy ]
Buchvover "Blut will fließen" (Bild: Ullstein Verlag) Bildunterschrift: "Blut will fließen" von James Ellroy, Verlag Ullstein Hc ]

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