Was hoppelt denn da?
Die Ohren erinnern zwar an Mr. Spock, dennoch sind die Maras nicht in den unermesslichen Weiten des Weltraums, sondern in den durchaus ermesslichen Weiten der südamerikanischen Pampa zuhause.
"Pampashasen" werden die Tiere in völliger Verkennung verwandtschaftlicher Gegebenheiten auch genannt, aber nicht jeder der hoppelt, ist ein Hase!
Die seltsamen Wesen gehören zu den Nagetieren und bevölkern in der Wilhelma zusammen mit Alpakas und Nandus eine ziemlich überschaubare Ersatzpampa. Man lebt gerne gesellig – ein Umstand, der bei Nagern meist zu reichlich Nachwuchs führt.
Im Alter von drei Wochen sind die Jungen aus dem gröbsten raus, mit drei Monaten sind Maras bereits erwachsen.
Die putzige Großfamilie sorgt mit den Alpakas für perfekt gekürzten Rasen auf der Südamerikaanlage in der Wilhelma – und als Leckerei gibt's von den Pflegern noch etwas Obst und Gemüse dazu.
Sollte die Gruppe zu sehr anwachsen, werden einige Maras an andere europäische Zoos abgegeben: Das schont den Rasen und sorgt gleichzeitig für genetischen Austausch.


