Wilbär war als erstes Eisbärbaby Stuttgarts an sich schon eine kleine Sensation. Doch davon abgesehen wächst er ganz normal bei Mama Corinna auf, was die Wilhelma am meisten freut.
Die "Meister im Abhängen" verbringen den Tag Kopf unter hängend in Bäumen mit ihrem Lieblingsfutter und tragen ihr mit algengrünen Strähnchen versehenes Haar am Bauch gescheitelt, damit der Regen besser abläuft.
Im November 2008 traf der kleine Gorillajunge Upala aus dem Heidelberger Zoo in der Wilhelma ein. Dort kommt er in den Gorillakindergarten, wo ihn erfahrene Pfleger von Hand aufziehen.
Sie ist mittlerweile fast schon ein lebendes Fossil in der Wilhelma und deren dienstältestes noch lebendes Säugetier: Elefantenkuh Vilja. In diesem Jahr wird sie stolze 60 Jahre alt.
Bonobos sind die dem Menschen am nächsten verwandten Menschenaffen. Sie kommen nur in einem recht kleinen Gebiet in der Demokratischen Republik Kongo vor und stehen dort am Rande der Ausrottung.
Der Mähnenwolf ist mit einer Schulterhöhe von über 80 Zentimetern ein großes, elegantes Raubtier. Allerdings ist sein deutscher Name etwas irreführend, denn der Vertreter der Hundefamilie hat mehr mit Füchsen als mit Wölfen gemeinsam.
Hutiacongas? Welches Tier trägt wohl so einen exotischen Namen? Ihr deutscher Zweitname "Kuba-Baumratte" verrät es: Die ursprüngliche Heimat der mit Stachel- und Meerschweinen verwandten Nagetiere ist Kuba.
Sich schwungvoll durchs Leben hangeln ist die Lieblingsbeschäftigung der Weißhandgibbons. Die eleganten Schwinghangler markieren die Grenzen ihres Reviers morgens und abends mit familientypischen Gesängen.
Tanreks gehören in die Familie der Insektenfresser. Sie leben in den südlichen Trockenwäldern der großen Insel und gehen nachts auf die Jagd nach allerlei Insekten. Ihre Reviere markieren sie mit Spucke, wie unsere heimischen Igel.
Seit 1988 engagiert sich eine Interessengemeinschaft für die Zucht und Reinerhaltung dieser alten und einzigen bodenständigen Kleinpferderasse Deutschlands: die Dülmener Wildpferde.
Bereits 1731 kamen die ersten Kamelien nach Europa: Die immergrünen Verwandten des Teestrauchs mit ihren herrlichen Blüten waren damals nur für sehr wohlhabende Pflanzenliebhaber erschwinglich.
Die Ohren erinnern zwar an Mr. Spock, dennoch sind die Maras nicht in den unermesslichen Weiten des Weltraums, sondern in den durchaus ermesslichen Weiten der südamerikanischen Pampa zuhause.
Nachwuchs ist bei den seltenen Wuschelköpfen höchst erwünscht. Einmalig bei diesen Tieren: Sie sind entweder rot oder schwarz gefärbt. Possierlicherweise kommen alle Jungtiere mit goldgelbem Fell auf die Welt.
Brillenpinguine bewohnen die fischreichen Gewässer vor Südafrika und Namibia. Auch wenn die Wilhelmapinguine alle längst gebürtige Schwaben sind – ihr biologischer Jahresrhythmus tickt nach wie vor auf Ortszeit Kapstadt.
Nein, diese Gleichung stimmt nicht immer. Vor allem bei fehlender Größe muss man zoologisch andernorts suchen. Das Wesen auf dem Bild heißt Kurzohr-Rüsselspringer oder auch Elefantenspitzmaus.
Auch wenn die meisten Besucher am Gehege der Somali-Wildesel eher achtlos vorbeigehen: diese Tiere sind eine Rarität – ganz besondere Esel eben, denn es handelt sich um eine der seltensten Säugetierarten der Welt.
Im Menschenaffenhaus der Wilhelma hat die Gorillafamilie am 8. März erneut Zuwachs bekommen: ein kleines Gorillamädchen. Und früher als gedacht, steht nun auch schon ihr Name fest: Mawensi.
Gab es vor 100 Jahren noch rund eine Million Nashörner, so waren 2005 nur zwei Prozent davon übrig: etwa 18.000 Tiere. Die neue EAZA-Kampagne will verhindern, dass die allerletzte Stunde der Rhinos geschlagen hat.
"Samir" heißt der kleine Bulle, der am 11. August 2008 morgens auf die Welt kam. Problemlos und unaufgeregt hat Mutter "Sani" ihr fünftes Kalb nach 16 Monaten Tragzeit zur Welt gebracht.
Gürtelschweife gehören in die Familie der Gürtelechsen (Cordylidae). Das Vorkommen der Familie beschränkt sich auf Südafrika und Madagaskar – heiße Lebensräume, in denen Bodentemperaturen von 45 Grad Celsius keine Seltenheit sind.
In den vergangenen 30 Jahren sind mindestens 120 Amphibienarten ausgestorben, ein Drittel der über 6.000 Amphibienarten weltweit ist heute gefährdet oder vom Aussterben bedroht.
Unter den heute lebenden Vögeln ist der afrikanische Strauß der Inhaber der meisten Bestmarken. Mit einer Scheitelhöhe von 2,80 Metern und darüber sowie einem Gewicht von etwa 150 Kilo ist er der größte und schwerste seiner Klasse.
Die Heimat der Dscheladas sind eigentlich die Hochgebirgsregionen Äthiopiens – aber auch das bergige Terrain in der Wilhelma bietet den kletterfreudigen Tieren genug Raum zum Toben.