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10.02.2012

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Europamagazin
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Das "Europamagazin" wird im Wechsel von SWR und WDR produziert.
Die Wiederholungstermine des "Europamagazins" erfahren Sie hier.


Sendung vom Samstag, 15. Mai 2010 (SWR)

Elena Salgado, Spanische Finanzministerin und Olli Rehn, Währungskommissar

Spanien/Portugal: Die nächsten Wackelkandidaten?

Die Finanzhilfen für Griechenland sind kaum angelaufen, da kommen schon die nächsten Länder in den Blick der EU-Währungshüter. Auch die hochverschuldeten Spanier und Portugiesen müssen Sparpläne in Brüssel vorlegen. In Spanien sind u.a. die Erhöhung der Mehrwertsteuer und eine Kürzung von Infrastrukturmaßnahmen geplant. [mehr]

Kreta (Quelle: dpa)

Griechenland: Rettungsanker Tourismus

Fast 20 Prozent des griechischen Bruttoinlandsprodukts liefert der Tourismus. Kein Wunder, daß diesem Wirtschaftszweig eine besondere Bedeutung zukommt. Gerade in der derzeitigen Krise könnte der Tourismus daher zum Rettungsanker für die Staatsfinanzen werden, für die so dringend nötigen Einnahmen sorgen sowie Arbeitsplätze schaffen. [mehr]

Ministerpräsident Papandreou auf der Insel Kastellorizo (Quelle: dpa)

Griechenland: Aus für teure Inselsubventionen?

3054 Inseln zählen zum griechischen Staatsgebiet, bewohnt sind davon allerdings nur 87. Und ohne Subventionen wären viele von ihnen auch schon längst verlassen worden. Jährlich fließen um die 200 Millionen Euro von EU und griechischem Staat: etwa für verbilligte Inselflüge, kleine Inselschulen oder die ärztliche Infrastruktur. [mehr]

Anti-Mafia Stadtplan von Palermo (Quelle: dpa)

Italien: Anti-Mafia-Tourismus

Mutige Geschäfts- und Restaurantbesitzer in Palermo versuchen, sich der Erpressung von Schutzgeld („Pizzo“) durch die Cosa Nostra, der lokalen Mafia, zu widersetzen. An der Initiative Addiopizzo („Tschüss Schutzgeld“) sind bereits mehrere Hundert Geschäfte beteiligt. Für Touristen gibt es einen speziellen Stadtplan, auf dem alle Geschäfte, Lokale und Hotels verzeichnet sind, die sich weigern Schutzgeld zu zahlen. [mehr]

Junge Kurden werfen Steine (Quelle: dpa)

Türkei: Terroristenknast für Kinder

In der Türkei sitzen über 2000 Kinder und Jugendliche im Gefängnis. Jeder Zehnte von ihnen als angeblicher „Terrorist“. Vor allem in den Kurdengebieten führt schon ein Steinwurf auf Sicherheitskräfte bei einer Demonstration zur Anklage aufgrund einer terroristischen Straftat. [mehr]

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