Ausgerechnet Weihnachten
Fernsehfilm Deutschland 2005
Wie es bei so vielen Paaren vorkommt, ist auch bei der Lehrerin Sina und dem Arzt Carl die Liebe im Alltag verloren gegangen. Die Scheidung ist eingereicht, die letzten gemeinsamen Worte sind lange her. Ausgerechnet an Heiligabend treffen der enttäuschte Mann und die inzwischen allein erziehende Mutter in einem überfüllten Zug zwischen Salzburg und München wieder zusammen. Kaum wechseln Sina und Carl die ersten Worte, brechen die alten Wunden wieder auf und beide sind mittendrin im schönsten Ehe-Clinch.
In bester Screwball-Tradition prallen männliche Logik und weibliche Sicht aufeinander. Als der Zug dann auch noch im Schneegestöber stecken bleibt, liegen die Nerven des wütenden Paares blank. In ihrem Zorn vergessen Sina und Carl nicht nur sich selbst, sondern auch ihren mitreisenden Sohn Felix, zehn Jahre alt, den sie mit ihren Streitigkeiten völlig überfordern.
Doch auch die anderen Reisenden haben ihre Sorgen, und erst als die Lage im und um den Zug eskaliert, kommen Sina und Carl zur Besinnung. Was beide nicht für möglich halten, passiert: Durch die Ereignisse dieser Weihnachtsnacht wird das getrennte Paar gezwungen, sich selbst und die Liebe mit anderen Augen zu sehen.
| Rolle | Darsteller |
|---|---|
| Sina | Aglaia Szyszkowit |
| Carl | Ulrich Noethen |
| Min Wang | Young-Shin Kim |
| Fritz | Florian David Fitz |
| Lisl | Dagmar Schwarz |
| Franz | Peter Lerchbaumer |
| Regie: | Gabriela Zerhau |
| Buch: | Dr. Andrea Stoll |
| Kamera: | Johannes Geyer |


