Inhalt.
Hauptnavigation.
Weitere Inhalte.
Ich hatte ganz vergessen, dass Babys vor allem eines sind: klein!
Meine Jungs sind schon 17 und 20 und vor allem eines: groß!
Es könnte sein, dass ich immer noch schwerer bin als beide zusammen, aber das ist nun wirklich kein Trost.
Zurück zum Thema. Das Baby, das wir heute am Drehort hatten, gab den drei Szenen das gewisse Etwas. Hannes hieß der nette Fratz (wie sagt Michael G. Fox in "Auf die harte Tour": Ich liebe Kinder! Kinder sind wie ... wie ... äh ... wie kleine Menschen!" – wie recht er hat).
Zuerst wurden die Szene mit einer Puppe geübt und dann auch in der "Totalen" so gedreht, für die Nahaufnahmen haben wir dann das Original eingesetzt. Mathis Künzler, der den Vater spielt, war sehr souverän. Er ist selbst Vater eines dreijährigen Kindes und kann sich zum Glück gut daran erinnern, wie man Babys hält.
Zusätzlich bin ich wieder einmal sehr froh über den Kameramann Helge Peyker, der dann, wenn es schnell gehen muss, nicht plötzlich anfängt sein Lichtkonzept neu zu überdenken. So konnten wir mit dem neuen Weltenbürger in kurzer Zeit alle gewünschten Einstellungen in den Kasten bringen. Die Eltern, beide Kinderpfleger, waren deswegen sehr entspannt und hatten, glaube ich, Freude, ihren Spross während der Aufnahme in der Videoausspielung zu beobachten. Das sind tolle Eindrücke. Und wenn die Serie so erfolgreich läuft, wie ich hoffe und erwarte, dann wird sie in Jahren noch wiederholt werden und dann sind diese Bilder eine einzigartige Erinnerung.
Mit ein bisschen Wehmut denke ich an die einzigartigen Erinnerungen an meine Kinder, als sie noch klein waren. Mein Sohn Paul, heute 17, spielte schon den "Sohn" von Christine Neubauer, Julia Richter und Julia Jäger, und mein Sohn Marc, 20, war unter anderem der "Sohn" von Jennifer Nitsch, die leider nicht mehr unter uns weilt (was für ein Verlust). So ist das, wenn man lange im Geschäft ist: Schöne und bittere Erinnerungen prägen einen und existieren zeitgleich nebeneinander.
Glück und Melancholie, wie im Film, so im Leben.
Euer
Helmut (jetzt doch ein wenig melancholisch) Metzger