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Bildunterschrift:
Dieter und Gloria Glanz in Südafrika
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"Als Dieter Wedel mit den Recherchen zu diesem Zweiteiler begann, war noch nicht abzusehen, welche Brisanz das Thema gewinnen würde. Die bekannt gewordenen Vorfälle in Wirtschafts- und Bankenkreisen machen überdeutlich, wie sehr das Streben – die Gier – nach Macht und Geld ganze Volkswirtschaften bewegen und erschüttern kann. Wir freuen uns, dass Dieter Wedel mit uns dieses hochaktuelle Projekt für Das Erste umsetzt", so Jörn Klamroth, Geschäftsführer der ARD Degeto.
Mit seinem untrüglichen Gespür für brisante Themen, lange bevor die Realität sie ein holt, legt Dieter Wedel mit seinem Zweiteiler "Gier" erneut eine bestechend realistische und analytische Arbeit vor – verpackt in ein unterhaltsames und spannendes Umfeld. Als Regisseur konnte er sich auf ein großartiges Ensemble verlassen. Es war ein Glücksfall für die Produktion, dass der sehr erfahrene und renommierte Kameramann Wedigo von Schultzendorff, der schon für Woody Allen gearbeitet hat, die Kamera führte.
Nach über vier Jahren Vorbereitungen wurde die Produktion von Februar bis Mai 2009 in Deutschland und Südafrika an ausgesuchten Motiven realisiert. Der Anspruch war hoch: Jede Location repräsentierte den Reichtum und den aufwendigen Lebensstil der Hauptfigur Dieter Glanz und seiner Entourage. Es wurden Kameras in Bremen im Rathaus und im Landgericht aufgebaut. In Hannover stand das Haus von Andy Schroth und sein Arbeitsplatz, das Maklerbüro. In der Justizvollzugsanstalt wurden die Gefängnisszenen gedreht. Bonn und Köln dienten als Kulisse u. a. für Juwelier- und Friseurladen sowie für die "Glanz Financial Group". In Meerbusch war der Schauplatz für die prächtige Villa der Familie Glanz. Die größte Herausforderung für die Produktion waren die zweimonatigen Dreharbeiten in Südafrika. Gedreht wurde in Kapstadt im Rathaus, in einem eleganten 5-Sterne-Hotel, vor den Toren der Stadt in den Townships sowie in Hout Bay und in einem exklusiven Restaurant in Paarl.
Nachdem ca. 35.000 Meter Film (16mm) in dreieinhalb Monaten belichtet waren, ging es u. a. in München und Berlin in die sechsmonatige Postproduktion. Ein überaus aufwendiges Unternehmen, das auch für Bavaria-Film-Geschäftsführer Matthias Esche etwas Besonderes ist: "’Gier’ erzählt eine fesselnde Geschichte und entblößt auf eindringliche Art und Weise ein menschliches – überaus aktuelles – Phänomen. Wir freuen uns über das Vertrauen von ARD Degeto, WDR, NDR, MDR, Radio Bremen, ORF und ARTE, diese spannende neue Event-Produktion unter der Regie von Dieter Wedel gemeinsam mit uns anzugehen und danken insbesondere den Förderern Filmstiftung NRW und nordmedia für ihre Unterstützung."