Inhalt.
Hauptnavigation.
Weitere Inhalte.
gähn
Mo, 22.02.2010
Da gibt es nach den wirklichen Fällen Harksen und Madoff in New York genügend Stoff, zu analysieren, wie es diesen Leuten gelang, andere dermassen einzulullen, dass sie Ihnen bedingungslos vertrauten und auf sie nach allen Regeln der Kunst reinfielen, selbst gestandene Hamburger Kaufleute, und was macht Regisseur Wedel draus: den wohl langweilisten Film, den ich seit langem gesehen habe. Hatte ihn aufgenommen und mir für später ´aufgespart´. Was für eine Tristesse. Scheint, Wedel hat sich selber korrumpiert und ´ne Sause in Südafrika geschmissen, mit Stars und Sternchen, und sich damit lediglich selbst wichtig gemacht. Handwerklich so schlecht gemacht, einfallslose Dialoge, endlose Wiederholungen. Wie ist denn dieser Zweiteiler durch die interne Vergabestelle der ARD gerutscht ? Was für ein Jammer. Der Stoff hätte ausreichend Material für einen tiefgehenden, spannenden Film geboten. Statt dessen so etwas. Mario Adorf hat recht: Wedel ist nur ein kleiner Ferseh-Regisseur. Und leider noch nicht einmal das..
Gürtler
So, 31.01.2010
Der Film hätte mich sehr interessiert. Leider war, wie so häufig in modernen Filmen, die "Hintergrund"-Musik so laut, dass an vielen Stellen kaum etwas zu verstehen war. Ich konnte mir daher leider den zweiten Teil nicht mehr ansehen.
Ich finde das sehr schade, dass hochwertigen Filme mit exzellenten Schauspielern durch diese Musiklautstärke ein gutes Stück an Qualität verloren geht.
dietmarromer@goo...
Do, 28.01.2010
Ich habe den Zweiteiler sehr gelungen gefunden. Dieter Wedel zeigt sich hier mal wieder in Bestform. Die Darsteller wurden sehr gut ausgewählt. Jeder war seiner Rolle gerecht. Überzeugende Schauspielkunst von allen Akteuren. Ernstes Thema sehr humorvoll in Szene gesetzt. Insgesamt kurzweilig und unterhaltsam.
kritiker
Mi, 27.01.2010
Warum zwei so langweiliege langatmige Teile. 90 min hätten es auch getan. Herr Wedel schreit seinen Frust raus unter dem Deckmantel vom Hochstapler Jürgen Harksen und der Finanzkriese. Lässt sich zum der zeitiegen Zeitpunkt gut verkaufen. Das alles auf Kosten der GEZ zahler. Tja so jann man auch Geld machen Herrr Wedel, sie haben schon weit aus besseres geleistet. Ihre Zeit scheint vor bei zu sein. Gehen sie in rente und zocken sie nicht die Gebühren Zahler weiter ab.
Die Redaktion wird diesen Eintrag bestimmt nict veröffentlichen. Herr wedel sollte ihn trotzdem mal lesen.Kopfschüttend stelle ich noch fest (die junge Beziehung). Wie kann ein Vater mit seiner Tochter, na mir fehlen die worte pfui Teufel.
asklepios
Di, 26.01.2010
Der Untertitel des Films könnte lauten: "...denn sie wissen nicht, was sie tun."
Herr Wedel hat in seinem viel zu langen und schließlich wegen der ständigen Wiederholung des Tatbestandes langweiligem Film die falsche "Gier" und die falschen "gierigen" Personen beschrieben.Trotz der guten schauspielerischen Leistung des "Herrn Glanz" ( Ulrich Tukur ) muss doch bei einem durchschnittlich intelligenten Menschen nach kurzer Zeit der Groschen fallen?.Spätenstens ab diesem Zeitpunkt ist der Film ein billiger Reißer mit teuerer Staffage.
Florian
Mo, 25.01.2010
Dieses Gästebuch ist wieder einmal typisch: Die Kommentare überbieten sich gegenseitig in negativer Kritik und die Lästerer kommen sich dabei besonders schlau vor - ähnlich wie die Filmfigur Glanz. Meiner Meinung nach ist der Film Gier zwar nicht besonders tiefgründig und hätte abwechslungsreicher und spannender inszeniert sein können, trotzdem würde ich ihn mit "gut" bewerten. Gründe:
1. Der Film ist unterhaltsam und lustig
2. Ulrich Tukur verkörpert Dieter Glanz wirklich mit Glanz und Gloria
3. Die Nebenfiguren sind zwar nur Beiwerk aber immerhin lustig und skurril
4. Die Dummheit der geprellten Anleger ist keineswegs übertrieben, einen ähnlichen Fall gab es erst vor zweieinhalb Jahren. Anleger von Markus Frick verloren dank seines 1.000 Prozent-Renditeversprechens rund 700 Millionen Euro. Ich selbst habe Herrn Frick persönlich kennengelernt, habe aber zum Glück kein Geld investiert. Herr Frick erinnert mich frappierend an Herrn Glanz.
Fazit: Der Film ist lustig und inhaltlich gar nicht übertrieben
Juhu
Mo, 25.01.2010
Den Film fand ich jetzt auch nicht den besten, aber so abwegig wie das Handeln im Film hier im Blog heruntergespielt wird, zeigt einmal mehr das manche wohl nichts sehen wollen.
Ich nenne hier nur einen Namen "Madoff", und er hatte nicht nur Lottomillionäre oder dubiose Finanzakteure als Kunden wie hier so schön aufgeführt wird.
Und auch die aktuelle "Krise" ist ein Ergebnis genau solchem Verhalten, ein immer mehr ohne genaues nachfragen.
Die wenigsten würden ihrer Bank kein Geld geben, die eine Rendite von 10% in einem Jahr verspricht. Jetzt kann man natürlich sagen das sind ja keine 1300%, aber 10% ist schon gewaltige Summe.
Dagmar
Mo, 25.01.2010
Ich fand den Film absolut schlecht. Langweilig und unglaubwürdig. Ich hatte die ganze Zeit das Glücksgefühl: Gott sei Dank...bin ich nicht reich.
Gerlinde
Mo, 25.01.2010
Ich kann meinen Vorrednern, die den Film flach, zu lang und langweilig fanden nur recht geben. Da häte man mehr draus machen können. Zumal die nach dem realen Fall Harksen aufgetretene Wirschaftskrise klar gemacht hat, dass dieses Thema sehr viele Menschen betrifft. Braucht es wirklich nur Verführer, die den Leuten das Blaue vom Himmel versprechen und Menschen, die einfach alles glauben wollen, um eine Weltwirschaftskrise auszulösen? Funktioniert Wirtschaft, Politik, Gesellschaft, Kirche usw. so einfach. Ich gestehe, manchmal sieht es aus. Wenn Herr Wedel schon einen so langen Film aus diesem Stoff macht, hätte er die Geschichte wenigstens bis heute weiter erzählen können. Wie geht unsere Gesellschaft mit solchen Betrügern um? So weit ich informiert bin, lebt Herr Harksen heute auf mittelgroßem Fuß in Südafrika, während seine "Opfer" keinen Cent sehen werden. Manche Leute fallen immer auf die Füße - leider.
Georgette
So, 24.01.2010
Eigentlich hätte der Zweiteiler mit "Unter Hähnchen" angelehnt an "Unter Geiern"betitelt werden sollen. Damit wäre dem hahnebüchnen skript und den unglücklichen Auflösungen genüge getan worden.
Weil, wer in wessen Topf greift oder kommt nun das einzige Thema war. und dieses wurde erschöpfend wiedergekaut.
Im zweiten Teil dachte ich kurz, der Kameramann hatte eine Ausbildung, doch diese Illusion wurde schnell wieder durch flache Bilder zunichte gemacht.
Weder sensationell noch satyrisch, sondern wirklich blöde finde ich den ganzen hype um dieses weder analytisch fundierte, noch sonstwie begründete angebliche Wirtschaftsfilmchen.
Gute Schauspieler vor den Kuckuck gehustet! Eine wirklich peinliche Angelegenheit!