29.08.2014

Joseph Goebbels
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Joseph Goebbels, Hitlers Propagandachef; Foto: dpa

Joseph Goebbels, Hitlers Propagandachef

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Der Scharfmacher
24.05.2005, 22.15 Uhr, NDR Fernsehen

Der Propagandachef
31.05.2005, 22.15 Uhr, NDR Fernsehen

Der Einpeitscher
07.06.2005, 22.15 Uhr, NDR Fernsehen

 
 
Hitler und Goebbels am 14. März 1938, einen Tag nach dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht in Österreich. Die Menge jubelt ihnen zu.; Foto: dpa

Hitler und Goebbels am 14. März 1938, einen Tag nach dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht in Österreich. Die Menge jubelt ihnen zu.

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Der Scharfmacher
04.10.2004, 21.45 Uhr im Ersten

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06.10.2004, 21.45 Uhr im Ersten

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11.10.2004, 21.45 Uhr im Ersten

 

 

Joseph Goebbels

Wer war Goebbels eigentlich? Dieser Mann, der selbst sein Ende noch effektvoll in Szene setzte? Ein berechnender Karrierist? Ein fanatischer Ideologe? 

Andrea Morgenthaler entwirft in ihrer dreiteiligen Dokumentation ein vielschichtiges Psychogramm dieses Mannes. Drei Folgen, die Goebbels' Leben erzählen - seine Prägungen, sein Persönlichkeitsprofil, sein Denken und Handeln, seine Verbrechen.

"Die Leiche des Mannes war von niedrigem Wuchs, der Fuß des rechten Beines steckte in halbgekrümmter Stellung (Klumpfuß) in einer angekohlten Metallprothese; darauf lagen die Überreste einer verkohlten Parteiuniform der NSDAP und eines angesengten Goldenen Parteiabzeichens; bei der verkohlten Leiche der Frau wurde ein angesengtes goldenes Zigarettenetui entdeckt; auf der Leiche ein Goldenes Parteiabzeichen der NSDAP und eine angesengte goldene Brosche. Zu Häupten der beiden Leichen lagen zwei Walther-Pistolen Nr. 1."

Am 2. Mai 1945 gegen 17 Uhr betraten drei sowjetische Offiziere den Garten der Reichskanzlei. Nur wenige Meter vom Notausgang des "Führerbunkers" entfernt entdeckten sie die Leichen von Joseph Goebbels und seiner Frau Magda; ihre toten Kinder Helga, Hilde, Helmut, Holde, Hedda und Heide hatte man bereits zuvor im "Kinderzimmer" des Bunkers der Reichskanzlei gefunden. Magda Goebbels hatte nur wenige Stunden vor ihrem eigenen Tod die Ermordung der Kinder selbst in die Wege geleitet. 

Joseph Goebbels war der einzige NS-Minister, der im Bunker bei seinem "Führer" bis zum letzten Moment ausharrte. "In dem Delirium von Verrat", das den "Führer" umgebe, müsse es wenigstens einige geben, "die bedingungslos und bis zum Tode zu ihm halten," schreibt er in einem Nachtrag zu Hitlers politischem Testament. Keine Einsicht, keine Reue.

 

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