22.05.2012

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Sonnenfinsternis in München (Bild: SWR/Weisbrod)
In München bei der Sonnenfinsternis. 

Gunnar (Bild: SWR/Weisbrod)
Gunnar (Uwe Steinle) muss leider in der Gefängniszelle bleiben. 

Clarissa singt (Bild: SWR/Weisbrod)
Clarissa (Salome Kammer) beim Auftritt auf dem Silvesterfest im Günderrode-Haus. 


 
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Heimat 1
Heimat 2

Folge 6: Abschied von Schabbach
Mittwoch, 29. Dezember 2004, 20.15 Uhr

9. August 1999: Tag der Sonnenfinsternis. Gunnar taucht wieder auf. Er muss in München eine Gefängnisstrafe wegen Trunkenheit am Steuer antreten. Aber die Sehnsucht treibt ihn auch zu Petra und seinen Töchtern.

Ein überraschender, störender Besuch. Denn Petra und Reinhold Loewe befinden sich im Aufbruch zu einem Konzert. Hermann und Clarissa werden im Cuvillée Theater die Günderode-Lieder uraufführen. So verbringt Gunnar den Abend allein mit seinen Töchtern und erlebt auf rührende Weise, dass Nadine ihren Vater nicht vergessen hat.

Viele Schabbacher haben das Konzert besucht. Hermann erfährt, dass Rudi Molz, legendärer Gastwirt des Dorfes, gestorben ist. Sein Tod erinnert an die stete Bedrohung von Liebe und Leben. Hermann fährt in den Hunsrück.

Im Knast fasst Gunnar einen verrückten Plan: Zur Jahrtausendwende will er alle zu einem rauschenden Fest ins Günderode-Haus einladen. Erfolglos in der Liebe, aber erfolgreich an der Börse wird er alles bezahlen.

Vor Schabbach hat Hermann Rast gemacht. Im Traum erlebt er seine Rückkehr ins Dorf. Die lieben Toten begrüßen ihn. Maria, die Mutter, Anton, Ernst, Matko, Lutz, Rudi und die anderen. Der Regen weckt ihn auf, er eilt auf den Friedhof zu Rudis Beerdigung.

Doch die Heimaterde gibt keine Ruhe. Mit einem Erdstoß verschlingt sie Ernsts Kunstsammlung. Zwar hatte die Gemeinde nach Ernsts Tod reumütig dem Museumsbau zugestimmt, aber eine Naturkatastrophe vereitelt den Versuch, die alten Werte ins neue Jahrtausend zu retten.

Die Silvesternacht wird zu einem grandiosen Fest im Günderode-Haus. Nur Gunnar, der alles organisiert, alles bezahlt hat, wird im Knast bleiben getröstet von einem liebevollen Gruß von Nadine. Am Neujahrsmorgen kehrt Lulu ins Günderode-Haus zurück. Sie hat alles
verloren, den Vater ihres Sohnes, ihren Job, hat sich von ihrem aidskranken Freund Roland verabschiedet. Aber am Klavier sitzt Lukas, ihr Sohn. Er hat von Hermann eine Mozart-Sonatine gelernt. Gerührt und ratlos blickt Lulu ins neue Jahrtausend.

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Die Erben   

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