Die erste Staffel der legendären Heimat-Reihe wurde
1984 im Ersten ausgestrahlt. Sie bestand aus elf Filmen mit
einer Gesamtlänge von 15 Stunden, die die Chronik einer Familie
im Hunsrück von 1919 bis 1982 erzählte:
Heimat beschrieb das Leben der Familie während der
Nazi-Zeit, dem Krieg und im neu gewonnenen Frieden. 1967 stellt
sich das Wirtschaftswunder ein und alles scheint möglich. Eine
Familien-Saga, die stets dicht mit der deutschen Geschichte
verwoben war.
Die Chronik beginnt 1919, als Paul Simon aus dem Ersten
Weltkrieg in das fiktive Hunsrückdorf Schabbach zurückkehrt. Er
heiratet Maria Wieland und bekommt mit ihr zwei Söhne: Anton und
Ernst. Doch dann lässt Paul seine Familie in Stich, verschwindet
nach Amerika und Maria muss sich und die Kinder alleine
durchbringen.
Der Zweite Weltkrieg geht auch an Schabbach nicht spurlos
vorüber, die Nazis spalten das Dorf. Maria lernt einem neuen
Mann kennen, der bald darauf umkommt, ihr jedoch noch ein Kind
schenkt: den kleinen Hermann, genannt "Hermännchen".
Als Jugendlicher verliebt sich Hermann in ein Dienstmädchen und
ruft damit den heftigen Widerstand der Familie hervor. Die
Zwänge im Dorf und der Familie treiben Hermann davon: Er will
fort aus dem Hunsrück und nie mehr zurückkehren. Hermann flieht
nach München und versucht sein Glück als Künstler und Komponist.
Die Saga endet mit Marias Tod im Jahr 1982. Zu Beerdigung kommt
die Familie noch einmal in Schabbach zusammen.
Heimat - Die Folgen:
1. Fernweh 1919–1928
2. Die Mitte der Welt 1929 – 1933
3. Weihnacht wie noch nie 1935
4. Reichshöhenstraße 1938
5. Auf und davon und zurück 1938 – 1939
6. Heimatfront 1943
7. Die Liebe der Soldaten 1944
8. Der Amerikaner 1945 – 1949
9. Hermännchen 1955 – 1956
10. Die stolzen Jahre 1967
11. Das Fest der Lebenden und der Toten 1982