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Spitzentreffen in Rom

Monti (Bild: dpa)Bildunterschrift: Monti ]

Eine Woche vor dem EU-Gipfel wollen die Spitzen der vier größten Volkswirtschaften der Eurozone Lösungsversuche für die Schuldenkrise und für die Rettung Griechenlands erörtern. Italiens Regierungschef Mario Monti hat Bundeskanzlerin Angela Merkel, den französischen Staatspräsidenten François Hollande und den spanischen Regierungschef Mariano Rajoy zu einem Vierer-Gipfel nach Rom eingeladen.

Monti könnte eine Vermittlerrolle zwischen Berlin und Paris zukommen. Vor allem in Sachen Eurobonds gehen die Meinungen zwischen Merkel und Hollande auseinander. Während die Kanzlerin diese gemeinsamen Anleihen der Euro-Länder strikt ablehnt, bringt der französische Präsident sie immer wieder ins Spiel. Diskutiert werden dürfte in Rom auch über Montis Forderung nach Unterstützung an den Anleihemärkten.

Monti sprach sich vorab für eine rasche europäische Integration aus. Diese sei nötig, um heil aus der Krise zu kommen.

Anhaltende Spekulationen, dass auch Italien bald internationale Hilfe in Anspruch nehmen müsse, wies er erneut zurück. "Italien wird auch künftig keine Hilfen nötig haben. Und wenn es um Hilfe bitten müsste, dann hieße das, dass ein Fehler im System liegt", sagte Monti.

Der Treffen in Rom wurde auf Wunsch der Bundeskanzlerin um mehrere Stunden vorgezogen, da Merkel am Abend bei der EM-Viertelfinalbegegnung der deutschen Mannschaft gegen Griechenland dabei sein wollte. Am Samstag will die Kanzlerin SPD und Grüne in einer Telefonkonferenz über die Ergebnisse des Vierergipfels informieren.

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Dieser Text informiert über den Fernsehbeitrag vom 22.06.2012. Eventuelle spätere Veränderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt.

Sendetermin
Fr, 22.06.12 | 13:00 Uhr
Das Erste