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EU-Finanzminister zu Eurokrise

Euroscheine (Bild: dpa)

Die EU-Finanzminister unternehmen in Luxemburg einen weiteren Anlauf, doch noch eine Gesamtlösung für die umstrittene EU-Finanzsteuer auf den Weg zu bringen. Mehrere Länder - darunter Deutschland - pochen darauf, der Steuer zuzustimmen und sie zunächst in einer kleinen Gruppe einzuführen.

Die EU ist in der Frage der Steuer tief gespalten. Großbritannien und Schweden lehnen sie ab. Mit der Steuer soll der Finanzsektor an den enormen Kosten der Krise beteiligt werden. Auf dem Tisch liegt ein Vorschlag der EU-Kommission für alle 27 EU-Länder.

Finanzminister (Bild: dpa) Bild vergrößern bzw. verkleinern Bildunterschrift: Finanzminister ]
Im Tauziehen um europäische Hilfsmilliarden für marode spanische Banken erwarten die Euroländer einen offiziellen Antrag bis zum nächsten Montag. Die Eurogruppe könnte dann bei ihrer nächsten Sitzung am 9. Juli über die Notkredite entscheiden.

Die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, forderte im Kampf gegen Schuldenkrise direkte Bankenhilfen aus den Rettungsfonds EFSF und ESM. "Es muss eine direkte Verbindung (zwischen Fonds und Banken) geben." Die EU-Kommission unterstützt diese Vorschläge. Bisher sind direkte Bankenhilfen aus den Rettungsfonds rechtlich nicht möglich, und sie werden auch von Deutschland abgelehnt.

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Dieser Text informiert über den Fernsehbeitrag vom 22.06.2012. Eventuelle spätere Veränderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt.

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Fr, 22.06.12 | 13:00 Uhr
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