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Enrique Peña Nieto
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In Mexiko wird es einen Machtwechsel geben. Bei der Präsidentenwahl hat nach dem vorläufigen Ergebnis Enrique Peña Nieto von der Partei der Institutionellen Revolution (PRI) gewonnen. Er erzielte rund 38 Prozent der Stimmen.
Seine Partei hatte das Land mehr als 70 Jahre lang autoritär regiert. Korruption, Wahlfälschung und Unterdrückung waren an der Tagesordnung. Im Jahr 2000 musste die PRI ihre Herrschaft an die Partei der Nationalen Aktion, PAN, abgeben, deren Kandidat bei den jetzigen Wahlen abgeschlagen auf Platz drei landete.
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Wahlscheine
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Der linksgerichtete Andrés Manuel López Obrador belegte mit 31 Prozent den zweiten und Josefina Vázquez Mota von der Regierungspartei PAN mit 23 Prozent den dritten Platz. Gabriel Quadri von der Neuen Allianz erreichte vier Prozent der Stimmen.
Obwohl die Nationale Wahlbehörde IFE noch keine Resultate vorgelegt hatte, trat Vázquez Mota am Abend vor ihre Anhänger und gestand ihre Niederlage ein.
Enrique Peña Nieto verspricht das, wonach sich seine Landsleute am meisten sehnen: Wirtschaftswachstum, Arbeitsplätze und eine Sozialversicherung für alle. Der telegene Kandidat profitiert von der Enttäuschung über die vergangenen zwölf Jahre.
Mit großen Hoffnungen hatten die Wähler im Jahr 2000 die Christdemokraten an die Macht gehoben, die die PRI nach mehr als sieben Jahrzehnten an der Macht ablösten. Doch die Armut blieb auf einem konstant hohen Niveau.
Hinzu kommt die drastisch gestiegene Kriminalität, eine Folge des von Präsident Felipe Calderón ausgerufenen militärischen Krieges gegen die Drogenkartelle. Damit verbunden sind massive Menschenrechtsverletzungen: Menschen verschwinden, werden gefoltert und erschossen.
Dieser Text informiert über den Fernsehbeitrag vom 02.07.2012. Eventuelle spätere Veränderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt.