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Rheuma bei Kindern
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Zum Stillliegen verdammt - die 17-jährige Justine kennt das nur zu gut. Vor sieben Jahren begann ihr Leidensweg. Schmerzen in den Füßen, geschwollene Knöchel, schwerer Ausschlag an den Händen. Die Diagnose: Polyarthritis - Rheuma.
Besonders sind ihre Knie, die Handgelenke, und die Füße betroffen. Und der Rest eigentlich auch: "Ich hab überall Rheuma", sagt Justine.
Glück im Unglück - bei ihr wurde die Krankheit schnell entdeckt. Das ist wichtig, um Dauerschäden vorzubeugen. 20.000 Kinder sind jährlich betroffen. Auch die 13-jährige Alexandra leidet unter einer anderen Form von kindlichem Rheuma, die sich zunächst in Hautausschlägen und Fieberschüben äußert. Alexandra konnte nur noch im Bett liegen. Sechs Jahre ist das her, die behandelten Ärzte waren damals ratlos, die Familie hilflos.
Mit einer Kombination aus Cortison und anderen Medikamenten konnte bei Alexandra das Rheuma zum Stillstand gebracht werden. Sie muss aber wie alle jungen Rheumapatienten regelmäßig zur Kontrolle ins Krankenhaus. Denn die Krankheit schränkt nicht nur die Beweglichkeit ein, auch die Augen und innere Organe können betroffen sein.
Dazu können auch noch Nebenwirkungen kommen, verursacht durch den Medikamentencocktail. Das ist insbesondere für sogenannte Biologika bekannt, also für Antikörper gegen Entzündungshormone. Patienten, die sehr stark mit Immununterdrückenden Therapien behandelt werden, müssen regelmäßig kontrolliert werden. Nebenwirkungen an Leber, Niere und auch am Knochenmark können auftreten.
Dieser Text informiert über den Fernsehbeitrag vom 06.06.2012. Eventuelle spätere Veränderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt.