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Richtig spenden

Warnung vor unseriösen Institutionen

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Die Spendenbereitschaft der Deutschen ist auch in diesem Jahr enorm. Sie liegt bei rund fünf Milliarden Euro. Wie kann man auf der sicheren Seite sein, dass die eigene Spende auch bei denen ankommt, für die sie gedacht ist? Vertrauen ist gut – Kontrolle besser.

251 Organisationen in Deutschland tragen das so genannte Spendensiegel. Es belegt, dass eine Organisation mit den ihr anvertrauten Geldern sorgfältig und verantwortungsvoll umgeht. Und wahrheitsgemäß und transparent informiert. Wer hier einen Antrag stellt, wird genauestens geprüft. Auch Zweck und Ziel werden unter die Lupe genommen.

Tipps für Spender

Auf der Internetseite das DZI kann man Spendentipps aufrufen. Die wichtigsten zusammengefasst lauten:

Info-Box: - Geldspenden sind besser als Sachspenden - weil sie flexibler eingesetzt werden können.
- Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen – weder durch Werber an der Haustür noch auf der Straße!
- Erst informieren, dann spenden – die Zahl der Spendenorganisationen nimmt ständig zu
- Spenden Sie gezielt – Das erleichtert Ihnen die Seriositätsprüfung.

Unseriöse Firmen im Internet leicht zu finden

Das DZI warnt auch vor Spendenorganisationen: „Häufig sind es die gleichen Namen, vor denen wir warnen“, so Burkhard Wilke. „Aber es ist für die Organisationen schlimmer als früher, weil die Warnung über Suchmaschinen im Internet leichter gefunden werden.“

Und manchmal müssen sogar die Spender kontrolliert werden. Wie beim Projekt „Weihnachten im Schuhkarton“: Nicht alles, was die Spender ins Päckchen legen, ist erlaubt. Gummibärchen dürfen nicht rein, wegen der Gelatine. Auch Flüssigkeiten, Messer oder Kriegsspielzeug sind nicht erlaubt.

Info-Box: Nähere Informationen über das DZI
Informationen über Spendenwesen und Spendenstatistik
Burkhard Wilke
wilke@dzi.de
Tel. 030/83 90 01-11
Informationen über das Spenden-Siegel
Christel Neff
neff@dzi.de
Tel. 030/83 90 01-0

Dieser Text informiert über den Fernsehbeitrag vom 23.11.2012. Eventuelle spätere Veränderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt.

Sendetermin
Fr, 23.11.12 | 13:00 Uhr
Das Erste