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Korruptionsbericht

Analyse

Transparency International (Schriftzug) (Bild: dpa)Bildunterschrift: Transparency International ]

Transparency International hat seine Einschätzungen zu Korruptionsursachen vorgestellt. Die Daten basieren auf 25 nationalen Berichten, die zentrale öffentliche und private Institutionen auf ihre Maßnahmen zur Korruptionsvermeidung und –bekämpfung untersuchen.

Die Analyse zeigt, dass in allen Ländern Regelungslücken und Umsetzungsdefizite bestehen. Am besten schneiden die Länder Dänemark, Norwegen und Schweden ab. Doch auch hier besteht Reformbedarf, z. B. existieren in Schweden keine verbindlichen Regelungen zur Parteienfinanzierung. In Griechenland, Portugal und Spanien mangelt es vor allem an Sanktionsmöglichkeiten gegen Fehlverhalten und Korruption. Besorgniserregend sind die Entwicklungen in den neuen EU-Mitgliedstaaten. Die Fülle neuer Regelungen hat in Rumänien und Bulgarien nicht zu einem Verhaltenswandel geführt.   

Das deutsche Integritätssystem wird insgesamt gut bis sehr gut bewertet, doch mangelt es an einem kohärenten Ansatz der Korruptionsbekämpfung. Von den 25 untersuchten Ländern haben nur Deutschland und die Tschechische Republik die UN-Konvention gegen Korruption (UNCAC) nicht ratifiziert.

Dieser Text informiert über den Fernsehbeitrag vom 06.06.2012. Eventuelle spätere Veränderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt.

Sendetermin
Mi, 06.06.12 | 13:00 Uhr
Das Erste