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Geld und Börse

 (Bild: BR)

Neubaupläne gestoppt

RWE will nach dem Willen seines künftigen Chefs nicht mehr in neue Kernkraftwerke investieren. Nach der Abschaltung von Biblis soll es nun auch keine neuen Projekte im Ausland geben. Unter anderem in den Niederlanden, wo RWE bereits an einem Atomkraftwerk beteiligt ist, hat der Energiekonzern von Neubauplänen Abstand genommen. RWE könne sich das finanzielle Risiko, das mit der Kernkraft inzwischen verbunden ist, nicht mehr leisten.

Kompromiss bei der Solarförderung

Im Streit um die geplante Kürzung der Solarförderung zeichnet sich ein Kompromiss ab. Das Bundesumweltministerium hat sich mit drei ostdeutschen Bundesländern offenbar darauf geeinigt, die Förderung sogenannter Aufdachanlagen in geringerem Maße zusammenzustreichen als bisher geplant. Diese Anlagen werden vor allem in Ein- und Mehrfamilienhäusern eingebaut.

Negative Auswirkungen befürchtet

Die bayerische Wirtschaft zeigt sich nach dem gescheiterten Ausbau des Münchner Flughafens besorgt. Nach Ansicht der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft bedeutet der Ausgang des gestrigen Volksentscheids Wachstumsverluste für den Standort. Auch der  Flughafenchef befürchtet negative Auswirkungen. Man arbeite in München wegen des steigenden Passagieraufkommens bereits an der Kapazitätsgrenze. Die Gegner der dritten Startbahn führten dagegen an, dass die Zahl der Flugbewegungen zuletzt gesunken sei.

Deutliche Preissteigerung

Der Ölpreis ist nach der Parlamentswahl in Griechenland gestiegen. Heute Vormittag kostete ein Barrel der für Europa wichtigsten Sorte Brent an der Rohstoffbörse in London knapp 98,5 Dollar und damit fast einen Dollar mehr als am Freitag. Auch in den USA zog der Ölpreis wieder an. Analysten gehen davon aus, dass das Wahlergebnis zumindest kurzfristig Unsicherheiten verringert und die Märkte beruhigt hat.

Dieser Text informiert über den Fernsehbeitrag vom 18.06.2012. Eventuelle spätere Veränderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt.

Sendetermin
Mo, 18.06.12 | 13:00 Uhr
Das Erste