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Wechsel der Kfz-Versicherung lohnt sich

Straßenverkehr in Köln

Bei den Kfz–Versicherungen ist Wechselzeit. Doch jeder vierte Deutsche scheut die Mühen und zahlt lieber drauf: Dabei lohnt sich ein Wechsel für fast jeden.

Sparen können alle, die eine relativ hohe Prämie zahlen. Das sind in erster Linie Fahranfänger aber auch ältere Menschen. Bei ihnen heben die Versicherer die Preise an,  weil das Risiko höher ist.

Doch auch für die anderen lohnt sich vergleichen und ist – dank Internet - auch gar nicht so kompliziert. "Aber sich besser nicht nur auf ein Portal verlassen", rät Michael Born von der Stiftung Finanztest: "Im Internet gibt es eine Menge Portale, die Gratisvergleiche anbieten. Der Nachteil vieler Portale: sie sind nicht unbedingt unabhängig sondern einem Versicherer oder einem Konsortium von Versicherungen zugeordnet. Sie sind auch oft lückenhaft, zum Teil fehlen große namhafte oder gerade auch preisgünstige Anbieter."

Verdeckte Preiserhöhung

Hinschauen lohnt sich, das gilt auch für die eigene Versicherung. Denn oft scheint es im nächsten Jahr billiger zu werden. Zumindest beim ersten Blick auf die Rechnung. "Wenn man genau in die Rechnung schaut, findet man irgendwo einen Vergleichsbeitrag. Der wird oft ziemlich gut versteckt im Kleingedruckten. Wenn der niedriger ausfällt als der aktuelle Beitrag, dann ist der Grundbeitrag angehoben worden. Die Versicherung ist dann also teurer geworden", erklärt Michael Born.

Teilkasko oder Vollkasko?

Und nicht jeder braucht jede Zusatz-Versicherung. Haftpflicht ist natürlich Pflicht. Dann gilt: je teurer das Auto desto mehr Versicherung muss sein: "Die Teilkasko ist ab einem Autowert von rund 4.000 Euro sinnvoll und deckt Diebstahl und Unwetterschäden ab. Die Vollkasko zahlt, wenn man selber schuldhaft einen Unfall verursacht, den Schaden am eigenen Wagen. Den übernimmt ja sonst niemand. Ist das Auto mehr als 10.000 Euro wert, ist eine Vollkasko durchaus sinnvoll", so der Rat des Experten.

Stichtag:

Bis zum 30. November haben Autobesitzer jetzt Zeit zum Nachrechnen. Dann muss der Kündigungsbrief bei der Versicherung auf dem Tisch liegen. Poststempel reicht nicht.

Stand: 17.11.2015 10:08 Uhr

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