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Dengue-Fieber

Immer mehr Touristen infizieren sich

Jährlich infizieren sich vermutlich rund 100 Millionen Menschen mit dem Dengue-Fieber - vor allem in Südostasien, in den tropischen und subtropischen Ländern Afrikas und Amerikas. Die Krankheit breitet sich rasant aus.

Vor allem die einheimische Bevölkerung leidet darunter, zunehmend aber auch Touristen. In den ersten vier Monaten 2012 registrierten die Tropeninstitute bei 116 Reisenden Dengue-Fieber, 2013 waren es im selben Zeitraum bereits 297 Fälle.

Gegen das Dengue-Virus gibt es keine Impfung und kein Medikament. Nur die Symptome können mit Flüssigkeitszufuhr und Schmerzmitteln behandelt werden. Beruhigend ist, dass die Krankheit fast immer nach drei bis zehn Tagen ohne Komplikationen ausheilt. Nur in besonders schweren Fällen ist sie lebensbedrohlich. Allerdings ist das Dengue-Fieber sehr schmerzhaft, nicht ganz zu Unrecht wird es auch Knochenbrecher-Krankheit genannt.

Schutz vor Dengue-Fieber

Übertragen wird das Dengue-Fieber von der Tigermücke. Sie ist tagaktiv, deshalb reichen als Schutz Moskitonetze über dem Bett nicht aus. Zusätzlich sollte man tagsüber Insektenspray nutzen oder lange Kleidung tragen. Das gilt vor allem für Menschen, die schon einmal Dengue-Fieber hatten. Denn Zweitinfektionen können besonders schwer verlaufen.

Stand: 26.06.2014 10:49 Uhr

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