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Hilft Osteopathie?

Manuelle Therapie auf Krankenschein

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Die Hände sind das Werkzeug der Osteopathen. Mit leichtem Druck lockern sie Blockaden im Körper, aktivieren die Selbstheilungskräfte. Das Credo der Osteopathie ist: Alles hängt mit allem zusammen.

Physiotherapeuten lassen sich oft zusätzlich zu Osteopathen ausbilden. In mindestens 1.300 Pflicht-Stunden lernen sie, wie Bewegungsapparat und innere Organe zusammenspielen.

Krankenkassen zahlen selten

Alternative Heilmethoden gibt es viele, von den Krankenkassen bezahlt werden sie aber nur selten. DieTechnikerKrankenkasse ist eine der ersten, die Osteopathie auf Krankenschein ermöglicht.

Qualität sichern

Doch das Berufsbild Osteopath ist gesetzlich nicht geschützt. Wie also können Patienten sicher sein, dass sie nicht in falsche Hände geraten? Vor allem durch den Ausbildungsnachweis und die Mitgliedschaft in einem Verband, so die Kassen. Denn Qualität zu sichern ist Anliegen der Verbände. Der Verband der Osteopathen Deutschlands mit seinen 2.400 Mitgliedern fordert deshalb eine einheitliche gesetzliche Ausbildungsstruktur mit festgelegter Stundenzahl.

Dann kann man als Patient auch davon ausgehen, dass der Osteopath sich nicht selbst überschätzt und - wenn nötig - zurück an einen Schulmediziner überweist.

Dieser Text informiert über den Fernsehbeitrag vom 04.01.2013. Eventuelle spätere Veränderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt.

Sendetermin
Fr, 04.01.13 | 13:00 Uhr
Das Erste