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Der Vorsitzende des NSU-Untersuchungsausschusses, Sebastian Edathy, hat vor den rund 100 untergetauchten Neonazis gewarnt, die derzeit mit Haftbefehl gesucht werden: "Bis zum Auffliegen der Terrorzelle NSU wusste die Bundesregierung noch nicht einmal zu beantworten, wie viele mit Haftbefehl gesuchte Rechtsextremisten wir eigentlich haben. Ich bin mir sicher, beim Thema Islamisten, die mit Haftbefehl gesucht werden, wäre man sofort sprachfähig gewesen. Wir müssen insofern davon ausgehen: Wir haben es im Bereich Rechtsextremismus in Deutschland mit einigen tickenden Zeitbomben zu tun. Wir müssen auch feststellen. Der NSU: Das war kein singuläres Phänomen. Die haben sich auch nicht im luftleeren Raum radikalisiert, sondern in einem bestimmten Umfeld organisierten Rechtsextremismus, in dem wir noch mehr gewaltbereite Leute haben."
Dieser Text informiert über den Fernsehbeitrag vom 25.10.2012. Eventuelle spätere Veränderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt.