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Der haushaltspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Carsten Schneider hält Deutschland in der Unterstützung Griechenlands für erpressbar: "Wir sind erpressbar, denn die Griechen wissen, wir und alle europäischen Länder auch sind die Gläubiger. Und dann sind sie natürlich in diesem Dilemma."
Schneider warf der Bundeskanzlerin vor, sie besuche Griechenland zu spät. Die Krise gebe es bereits seit 2009. "Und nur von Berlin vom Schreibtisch aus Ratschläge zu geben, macht sich schlecht“, kritisierte Schneider. Vielleicht komme ihr jetziger Besuch in Griechenland zu spät, um die Spannung in der Bevölkerung aufzulösen."
Dieser Text informiert über den Fernsehbeitrag vom 08.10.2012. Eventuelle spätere Veränderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt.