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DGB fordert verbindliche Regelungen zum Arbeitnehmerschutz

Reiner Hoffmann: Arbeitgeberbegriff neu definieren

PlayReiner Hoffmann, Christiane Meier
DGB fordert verbindliche Regelungen zum Arbeitnehmerschutz | Video verfügbar bis 15.05.2019 | Bild[1]: WDR

Angesichts neuer Geschäftsideen und der sich wandelnden Arbeitswelt fordert DGB-Chef Reiner Hoffmann verbindliche Regelungen, um die Interessen der Arbeitnehmer zu sichern. Immer mehr Arbeitgeber würden sich der Verantwortung für ihre Mitarbeiter nicht stellen. Es sei bei einigen Geschäftsmodellen eine neue Definition des Arbeitgeberbegriffs notwendig, sagte Hoffmann. Beispielhaft nannte er Lieferdienste, bei denen die Arbeitnehmer oft als Selbstständige fungierten, obwohl sie das eigentlich gar nicht seien.

In diesem Zusammenhang hob Hoffmann die Bedeutung von Tarifverträgen hervor. Tariflich abgesicherte Arbeitnehmer verdienten mehr Geld und hätten kürzere Arbeitszeiten. Wenn in diesen neuen Geschäftsmodellen die Arbeitgeber sich weigerten, Tarifverträge abzuschließen, "dann sind wir natürlich herausgefordert und sagen auch, wir brauchen gesetzliche neue Rahmenbedingungen, damit solche Geschäftsmodelle nicht in einem digitalen Prekariat enden", betonte der Gewerkschaftschef.

Stand: 15.05.2018 11:17 Uhr

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