SENDETERMIN Mo, 22.02.16 | 05:30 Uhr | Das Erste

Service: Partnerbörsen im Test

Falk Murko, Redakteur "test", Stiftung Warentest

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Partnerbörsen im Test: Was taugen die Portale für Singles? | Video verfügbar bis 22.02.2017

Die Stiftung Warentest hat sechs Onlinebörsen und fünf Partnerbörsen getestet. Das Gesamtergebnis fiel befriedigend aus. Lediglich zwei Portale erhielten die Note "gut".

Zwar versprechen die Anbieter kostenloses Anmelden und „Losflirten“, aber in der Regel muss für die Kontaktaufnahme bezahlt werden. Ein „Premium-Vertrag“, der uneingeschränkte Korrespondenz mit anderen Mitgliedern der Partnerbörse ermöglicht, kostet bei den Onlinebörsen für einen Zeitraum von drei Monaten bis zu 45 Euro und mehr. Bei Partnervermittlungen kostet das mindestens 180 Euro. Einzig getestetes kostenfreies Portal ist die Singlebörse Finya, die sich durch Werbung finanziert.

Onlinebörsen für Singles

Sie sind die moderne Form der altbekannten Kontaktanzeigen. Wer mitmacht, legt beim Anbieter ein persönliches Profil mit Selbstdarstellung und Fotos an. Über die "Suche"-Funktion kann jeder selbst Ausschau halten. Dieser Service kostet bei fast allen getesteten Portalen Geld. Nur ein Anbieter bietet diesen Dienst gratis an.

Partnervermittlung

Hier werden Partner vorgeschlagen. Grundlage ist ein Persönlichkeitstest, aus dem Profile erstellt, miteinander verglichen und auf Gemeinsamkeiten geprüft werden. Dieses sogenannte "Matching" ist dann die Grundlage für später vorgeschlagene Treffen mit angeblich passenden Partnern. Dieser Service ist deutlich teurer als jener der Onlinebörsen, doch laut Stiftung Warentest nicht erfolgversprechender.

Geschäftsbedingungen

Alle Portale verlangen Vorkasse. Es gibt in der Regel ein Widerrufsrecht von zwei Wochen. Ein Anbieter verschleiert im Kleingedruckten die Rechtslage: Er will seinen Kunden bei einer Kündigung nichts von der geleisteten Vorkasse zurückzahlen. Die entsprechenden Klauseln sind unzulässig.

Datenschutz

Wie der Kunde sein Profil wieder löschen kann, wurde ebenfalls geprüft. Bei sechs der getesteten Anbieter funktioniert das problemlos per Mausklick. Vier wollten eine schriftliche Kündigung. (Quelle: Stiftung Warentest)

Weitere Informationen

Happy End gesucht, test Heft 02/2016, S. 68 ff

Stand: 22.02.2016 07:18 Uhr

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