SENDETERMIN Fr, 09.02.18 | 05:30 Uhr | Das Erste

Service: Schön bunt hier

mit Dorothée Waechter, Gartenbau-Ingenieurin

PlayBlumengroßmarkt, Dorothée Waechter, Charlotte Wiedl
Service: Schön bunt hier | Video verfügbar bis 09.02.2019 | Bild: WDR

Auch wenn es in diesen Tagen noch einmal knackig kalt ist - wenn die Sonne raus kommt, hat sie durchaus Kraft und verbreitet erste Frühlingsgefühle. In mancher Ruhrgebietsstadt blühen schon die Osterglocken, und die Schneeglöckchen sind kurz davor, die Knospen zu öffnen. Das ist Grund genug, sich jetzt einmal umzusehen, wie wir Farbe in Haus und Garten, auf Balkon und Terrasse bringen können.

Sehnsucht nach Frühling

Farbe heißt die Devise in diesen Wochen, denn im Winter-Endspurt wünschen wir uns jetzt endlich wieder etwas Farbe auf dem Balkon. Primeln, Hornveilchen und Ranunkeln blühen bereits und sobald der Frost vorbei ist, können Pflanzenfreunde sich auf Balkon und Terrasse austoben. Hierfür lassen sich sowohl Vasen als auch Töpfe und Kübel verwenden. Es gibt viele Kombinationsmöglichkeiten, denn die Farbpalette der Frühlingsblüher ist unendlich.

Der Lenz im Topf

Natürlich lassen sich überall ein paar Frühlingsblüher pflanzen, um ein paar Farbtupfer zu setzen, aber ein einziges, etwas größeres Gefäß erweist sich ebenfalls als durchaus wirkungsvoll. Da viele Frühlingsblüher niedrig wachsen, kommen die Blüten in einem höheren Gefäß auch besser zur Geltung.

Außerdem ist es wichtig, die Pflanzen möglichst knospig zu kaufen und sie dann zuhause aufblühen zu lassen. Gemischt werden können Klassiker wie Bellis und Hornveilchen, Primeln und Ranunkeln. Dazu passen dann ein paar Zwiebelblumen wie Hyazinthen und Tazetten und zu guter Letzt sorgen bunte Blätter für ein paar dauerhafte Farbaspekte und gute Kontraste.

Und wenn der Winter doch nochmal kommt?

Dann sollten die Gefäße nicht in die Wohnung geholt, sondern draußen geschützt werden. Vlies und Karton helfen, dass die Pflanzen keinen Schaden nehmen.
Ebenso wichtig ist auch die Pflanzenauswahl: Wirklich unempfindlich sind Mini-Narzissen, Hyazinthen und Hornveilchen. Auch beim Blattschmuck sind die meisten Arten tatsächlich winterhart. Etwas schwieriger ist es mit Primeln, Ranunkeln und Schachbrettblumen: Sie sind dem Wechsel nicht so gut gewachsen und sollten in Hausnähe gebracht werden. Auch sollten die Gefäße auf Dachlatten gestellt werden, damit sie nicht festfrieren und der Wasserabzug weiter gewährleistet ist.

Vasenschönheiten im Frühling

Wer jetzt in der grauen Jahreszeit ein bisschen Farbe in die Wohnung bringen will: Tulpen zählen zu den beliebtesten Schnittblumen und sind jetzt mit ihrer ganzen Farbenpracht auf dem Markt. Was Tulpen auszeichnet, ist ihre Entwicklung: Sie kommen mit grünen Knospen in den Handel, verfärben sich dann allmählich und beginnen zu wachsen. Sie schwingen in Richtung Licht und der Strauß wird immer etwas breiter. Ein geringer Wasserstand von nur wenigen Zentimetern hilft, das Wachstum zu zähmen, aber es besteht auch immer die Gefahr, dass die Tulpen durch zu wenig Wasser vertrocknen.

Unterstützung bietet Blaubeergrün, das Halt gibt und die Blütenstiele ein bisschen lenkt. Es kann auch als Steckmasse verwendet werden, indem es verkehrt herum in die Vase gestellt wird.

Ein scharfer Anschnitt ist ganz entscheidend für die Haltbarkeit von Blüten, und wer ein Tütchen Frischhaltemittel bekommt, der sollte es auch verwenden. Ebenso gibt es Hausmittel wie Kupferpfennig, Zucker und Spülmittel, die helfen, das Wasser klar und sauber zu halten. Ebenso wichtig ist es, dass keine Blätter in das Wasser ragen und es verunreinigen.

Stand: 25.04.2018 19:28 Uhr

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