SENDETERMIN Do, 14.12.17 | 05:30 Uhr | Das Erste

Service: Der Weihnachtsbaum

mit Dorothée Waechter, Gartenbau-Ingenieurin

Service: Der Weihnachtsbaum | Video verfügbar bis 14.12.2018 | Bild: ARD

Kerzen, Lichterketten und was sonst alles den Weihnachtsbaum beleuchtet

In Zeiten von LED-Lichtern kommen Kerzen immer mehr aus der Mode, wobei hier auch die Sicherheit eine große Rolle spielt. Denn gerade in der beheizten Wohnung trocknet das Tannengrün schnell aus und mit den enthaltenen Harzen entzündet es sich leicht. Bei Lichterketten wird unterschieden zwischen solchen für Innenräume und solchen, die auch im Freien betrieben werden können. Diese verfügen über Abdichtungen gegen Eindringen von Wasser und robustere Kabel. Auch akkubetriebene Baumkerzen mit Fernsteuerung, Ketten mit Solarpanel u.ä. sind mittlerweile beim Weihnachtsbaumschmuck zu finden. Wer Wachskerzen verwendet, sollte diesen ausreichend Platz nach oben lassen, damit der darüber liegende Ast nicht Feuer fangen kann. Und immer einen Eimer Wasser und den Feuerlöscher in der Nähe bereitstellen!

Schmuck muss sein – klassisch, trendy oder doch lieber ganz cool?

Deko ist eine Frage des Geschmacks. Der klassisch geschmückte Weihnachtsbaum verstärkt mit den Farben Rot und Grün, kombiniert mit etwas Gold, das Gefühl von Gemütlichkeit. Hoch im Trend liegen derzeit Origami-Objekte aus Zeitungspapier oder alten Notenblättern. Diese lassen sich auch selber falten und verzieren. Ein weiterer Trend ist Weiß. Dabei werden Schmuck, Kerzen und weitere Deko-Elemente beflockt oder mit etwas Silberglitter verziert. Derartige Dekorationen scheinen auf der einen Seite sehr edel und elegant, können aber auch schnell kalt und wenig gemütlich wirken.

Topf oder Ständer?

Der Trend, statt eines geschlagenen Baumes einen im Topf mit Wurzel zu kaufen, ist ungebrochen. Allerdings werden diese Bäume nicht wie ein Gehölz für den Garten im Container gezogen, sondern ausgegraben und kurz vor dem Verkauf in einen Topf gesetzt. Wird der geschmückte Baum im Topf im Freien aufgestellt, stehen Anwachsen und Weiterleben des Baumes durchaus unter einem guten Stern. Steht der Baum allerdings ein bis zwei Wochen in der geheizten Wohnung, bedeutet das für die Pflanze viel Stress. Grundsätzlich ist es eine gute Idee, einen Baum im Topf zu kultivieren und ihn dann an den Feiertagen weihnachtlich geschmückt auf der Terrasse in den Vordergrund zu rücken. Alle drei bis vier Jahre wird er in frische Erde getopft. Eine weitere Alternative sind Bäumchen aus Zweigen, die es mittlerweile sehr häufig im Angebot gibt.

Selbst geschlagen heißt garantiert frisch

Die Haltbarkeit eines Baumes hängt von der Frische ab. Wer den Baum selber schlagen kann, weiß, was er hat und natürlich ist diese Aktion eine tolle Sache für die ganze Familie. Gebraucht werden Säge, Axt und eine Unterlage zum Knien. Weiterhin macht es Sinn, Unterstützung beim Schlagen des Baumes zu haben, um diesen festzuhalten, damit alle das Fällen schadlos überstehen.

Stand: 15.12.2017 13:31 Uhr