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Funktionalität für die individuelle Leistungsfähigkeit der Sportler ist heute in puncto Sportkleidung gefragt. Immer neue und innovative Garne und Gewebe werden auf den Markt gebracht.
Luftdurchlässigkeit, Atmungsaktivität, Feuchtigkeitstransport, ebenso wie der Schutz vor Wind und Wasser sowie vor Hitze und Kälte spielen im Besonderen für ambitionierte Hobby-Sportler eine große Rolle. Die physiologischen Funktionen des Körpers sollen unterstützt werden und gleichzeitig vor Einflüssen wie Kälte oder UV-Strahlung schützten.
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Trocknungszeit von Baumwolle und Polyester
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Mit Blick auf die diesjährigen Olympischen Sommerspiele in London erinnert man sich an so manche Kuriosität in Sachen Funktionskleidung zurück! Herausragendes Beispiel hierfür ist die Olympiasiegerin Cathy Freeman; sie gewann im Jahr 2000 den 400-Meter-Lauf mit einer Bestzeit von 49,11 Sekunden. Ihre Bilder gingen dabei um die Welt. Nicht zuletzt, weil sie als einzige Olympionikin in einem Ganzkörperanzug mit Kapuze startete. Ob ihre überragende Leistung jedoch zwangsläufig mit diesem High-Tech anmutenden Overall in Verbindung stand, bleibt fraglich; durchgesetzt hat sich der neue Look jedenfalls nicht.
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Prof. Ingo Froböse erläutert, wann Funktionskleidung sinnvoll ist.
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Anders sieht es da schon bei den Schwimmern aus! In den späten 90ern gelang einem der führenden Unternehmen für Schwimmartikel eine technologische Evolution, die den Spitzensportbereich und seine Rekorde im Schwimmen maßgeblich beeinflusste. Als Vorlage diente wie so oft in der Wissenschaft die Natur: Schwimmerinnen und Schwimmer aus dem Spitzensport glitten fortan mit einem Anzug, der der Haifischhaut nachempfunden war. Mit ihren optimalen Strömungseigenschaften purzelten die Weltrekorde!
Die richtige Kleidung wurde durch den High-Tech Schwimmanzug zunehmend wichtiger, von Materialdoping war sogar zeitweise die Rede, bis die der internationale Schwimmverband (FINA) die Anzüge schließlich verbot.
Bei allem technischen Fortschritt stellt sich am Ende für den Endverbraucher und Hobby-Athleten die Frage „Was ziehe ich an?“! Denn möglich ist heutzutage viel. Nur nötig ist es nicht, alle Materialentwicklungen „mitzumachen“. Studien des Instituts Hohenstein haben gezeigt, dass hohe körperliche Belastungen, bei dem man ordentlich ins Schwitzen gerät, in Funktionskleidung durchaus Sinn machen. Der Grund dafür: Der Schweiß wird wesentlich schneller von der Haut wegtransportiert, als es Baumwollfasern können! Somit wird ein angenehmes Hautklima gewahrt und die Haut bleibt trocken.
Fordert der Freizeitsport lediglich geringe Belastungsintensitäten, ist die herkömmliche Baumwolle meist die bessere Lösung. Denn die Baumwolle wärmt gleichzeitig. Vielleicht wäre es daher bei dem britischen Wetter zur Olympiade dann sogar besser auf die alte Baumwolle zurückzugreifen.
Dieser Text informiert über den Fernsehbeitrag vom 17.07.2012. Eventuelle spätere Veränderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt.