INFORMATION
MEHR VIDEOS ZUR SENDUNG
ÄHNLICHE VIDEOS

Video: Bundeswehrverband fordert mehr Mittel

24.02.17 | 04:39 Min. | Verfügbar bis 24.02.2018

Einem Bericht zufolge haben es 2016 fast alle Nato-Staaten nicht geschafft, zwei Prozent ihres Bruttoinlandsproduktes für die Verteidigung auszugeben. Das gelang nur den USA, Estland und Griechenland. Nun soll unter anderem Deutschland wieder aufrüsten. Seit 1990 habe sich die Lage verändert, sagte der Vorsitzende des Bundeswehrverbandes André Wüstner. Wüstner forderte weitere Anstrengungen zur Modernisierung der Streitkräfte. Es gebe nach wie vor einen "Sanierungsstau“. Die Mittel würden benötigt, um "das zu unterfüttern, was die Politik an Aufträgen erteilt". Außerdem verwies Wüstner auf die Forderungen aus den USA, dass Deutschland sich stärker an der Lastenteilung in der Nato beteiligen müsse. Der Verbandschef räumte zugleich ein, dass es nach den Zeiten der Reduzierungen bei der Bundeswehr nicht einfach sei, "von jetzt auf heute den Hebel umzulegen". Allerdings sei die Personalstärke noch immer zu gering. "Hier muss beschleunigt werden."