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Video: Wahlweise: Spitzenkandidatin Sahra Wagenknecht, Die Linke

20.09.17 | 06:02 Min. | Verfügbar bis 20.09.2018

"Es hätte uns gefreut, mit der SPD gemeinsam eine soziale Politik zu machen, das zu korrigieren, was in den letzten Jahren angerichtet wurde. Am Arbeitsmarkt, mit niedrigen Renten, eine ordentliche Mietpreisbremse einzuführen, sachgrundlose Befristung zu verbieten - also das hätten wir gerne gemacht. Da hat die SPD sich anders entschieden. Sie hat sich dazu entschieden, ihren Kurs weiterzufahren. Seit Gerhard Schröder macht sie Politik gegen ihre Wähler. Und jetzt geht es darum: Wer wird drittstärkste Kraft. Und das halte ich tatsächlich für die ganz entscheidende Frage bei der Wahl, weil das die Politik der nächsten Jahre maßgeblich mitbestimmen wird.“ Die schlechten Umfragewerte für die SPD und das Erstarken der kleinen Parteien führt Wagenknecht auf ein fehlendes Profil der Sozialdemokraten zurück. Auch das "Kanzlerduell" habe gezeigt, dass man die Unterschiede zwischen SPD und CDU mit der Lupe suchen müsse. Ein gutes Verhältnis zu Russland betrachte die linke Spitzenkandidatin als unverzichtbar, um die weltpolitischen Konflikte zB. in Syrien oder Nordkorea zu lösen.