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Video: Außenexperte Trittin: USA überlassen Syrien den Russen

16.11.16 | 04:32 Min. | Verfügbar bis 16.11.2017

Die transatlantischen Beziehungen zwischen den Nato-Partnern USA und Deutschland könnten mit einem Präsidenten Trump sehr viel schwieriger werden, fürchtet Jürgen Trittin (Bündnis 90/Grüne), Mitglied im Auswärtigen Ausschuss. Trump hatte im Wahlkampf die Beistandsgarantie der USA innerhalb der Nato im Fall eines bewaffneten Angriffs für Länder in Frage gestellt, die nicht genug in Verteidigung investieren. Ziel innerhalb der Nato ist es, zwei Prozent des Bruttoinlandsproduktes für Verteidigung auszugeben. Deutschland liegt seit Jahren bei knapp 1,2 Prozent. Diesbezüglich riet Trittin zu Gelassenheit. "Gucken Sie nach Libyen, gucken Sie nach Syrien. Da helfen gar nicht diese großen klassischen Rüstungsanstrengungen. Vielleicht wäre es eine gute Idee, bevor ich mich über die 2 Prozent für Militär unterhalte, dass ich endlich mal die 0,7 Prozent für Entwicklungshilfe ausgebe." Was man Trump unterstelle, sei in Syrien am Boden schon vielfach Realität. Die US-Armee habe beschlossen, sich auf den Irak zu konzentrieren. "Sie wollen den IS im Irak vertreiben. Und sie lassen im Grunde genommen den Russen Syrien, auch in der Hoffnung, dass dort der Islamismus dann zurückgedrängt wird."

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