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Video: Hernes OB Dudda: Bund in der Pflicht

06.04.17 | 04:23 Min. | Verfügbar bis 06.04.2018

Herne gilt nach Einschätzung der Bundesregierung als abgehängt. Dem widersprach Hernes Oberbürgermeister Frank Dudda: "Herne boomt. Und wir leben gerne in der Stadt." Dudda weiter: "Wir haben aber Probleme bei der Finanzierung. Und da muss der Bund helfen." Dass die durchschnittliche Lebenserwartung eines Herners fünf Jahre unter der eines Bonners liegt, führte Dudda auf die Lebensumstände in Herne zurück. "Sie glauben ja wohl, dass Bergarbeiter und Stahlarbeiter in Arbeitsverhältnissen gearbeitet haben, die nicht gerade gesundheitsfördernd waren. Wenn man eine rückwärtsgewandte Betrachtung zugrunde legt, ist das das Problem." Man müsse deutlich sagen, dass im Ost-West-Transfer einiges schief gelaufen sei. „Da haben wir in der letzten Zeit zu ruhig zugesehen, dass die Finanzlasten, die wir im Ruhrgebiet und in anderen Teilen Deutschlands haben, die ähnlich sozial strukturiert sind, nicht auskömmlich finanziert sind.“ So explodierten beispielsweise die Kosten für die Unterbringung Schwacher explodierten. Dudda forderte Strukturunterstützung vom Bund.