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Video: Röttgen fordert Wirtschaftssanktionen gegen Russland

29.11.16 | 04:17 Min. | Verfügbar bis 29.11.2017

Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Norbert Röttgen (CDU), hat aufgrund der jüngsten Kriegsverbrechen in Syrien Wirtschaftssanktionen gegen Russland gefordert. Es sei die Pflicht, Realitäten zu benennen, sagte Röttgen. "Wer macht diese Verbrechen? Und dann muss man Konsequenzen ziehen. Das einzige, was wir haben, ist unser Entsetzen, unsere Ablehnung auszudrücken auch durch Wirtschaftssanktionen. Gegen Syrien ist das ja schon geschehen. Und ich finde, es ist Russland als Kriegspartei dort tätig, beteiligt an diesen Verbrechen. Und dann muss auch Russland Adressat sein." Zu einer Normalisierung im Verhältnis zu Russland sagte Röttgen: "Wir strecken die Hand aus. Wir wollen ein neues Verhältnis. Aber wir können es ja nicht begründen auf der Basis von geleugneten Kriegsverbrechen, sondern wir müssen anerkennen, aussprechen und zu Konsequenzen kommen. Ansonsten sind es doch auch die Trümmer des Westens, die dort in Aleppo sichbar sind: westliche Außenpolitik der internationalen Gemeinschaft, die nichts tut. Und das Bedauern ist sozusagen eine leere Formel."

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