INFORMATION
MEHR VIDEOS ZUR SENDUNG
ÄHNLICHE VIDEOS

Video: Wahlweise: SPD-Spitzenkandidat Martin Schulz

06.09.17 | 05:19 Min. | Verfügbar bis 06.09.2018

Mut zur Zukunft und nicht aufgeben Was wird er tun, wenn er Kanzler wird? Schulz versprach, sich verstärkt um Langzeitarbeitslose zu kümmern und einen „sozialen Arbeitsmarkt“ zu schaffen. „Vor allem investieren in Bildung und Qualifizierung. Sie wissen so gut wie ich, die Berufsbilder ändern sich täglich. Also müssen wir die Leute qualifizieren. Das Dritte ist Investition. Wir brauchen vor allen Dingen Breitbandausbau. Da leiden übrigens Städte auch im Ruhrgebiet drunter. Das sind die Schwerpunkte.“ Um die angehängten, strukturschwachen Regionen wieder anzubinden, setzt Schulz auf eine „Investitionsverpflichtung“ für den ländlichen Raum. "Die Philospophie ‚Wir müssen sparen‘ ist richtig; wir bauen Schulden ab. Aber das kann ja nicht heißen, dass wir nicht in die Erneuerung des Landes investieren. Deutschland ist beim Breitbandausbau laut einer OECD-Studie hinter Chile und Mexiko. das muss man sich mal überlegen." In der Frage der Chancengleichheit beim Zugang zu Bildung schlug Schulz eine "nationale Bildungsallianz" vor. Der Bund solle seine etwa 30 Milliarden Haushaltsüberschüsse nicht für Rüstung ausgeben, sondern für Bildung, für gebührenfrei Kitas, für ganztagsbetreute Grundschulen und für Berufsschulen. "Das heißt, die Finanzkraft des Bundes einzusetzen, um endlich gleiche Bedingungen im Bildungswesen herzustellen.“