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Video: Wahlweise: AfD-Spitzenkandidat Alexander Gauland, Teil 2

08.09.17 | 05:44 Min. | Verfügbar bis 08.09.2018

Die AfD wird voraussichtlich im nächsten Deutschen Bundestag vertreten sein. Spitzenkandidat Alexander Gauland stellte sich den Fragen unserer Hauptstadt-Korrespondentin Christiane Meier. In der Familienpolitik sieht sich die AfD als Anwältin der „traditionellen Familie als Leitbild“. AfD-Spitzenkandidatin Alice Weil lebt selbst in einer eingetragenen Partnerschaft mit einer Frau, mit der sie zwei Söhne großzieht. Ein Widerspruch? "Frau Weidel sagt nur ganz deutlich, sie ist (nicht) für die Ehe für alle, weil die Ehe die Beziehung zwischen Mann und Frau ist. Sie sagt nicht, dass man nicht anders leben kann. Und das sagen wir auch. Wir haben eine Menge Homosexueller in der Partei. Und ich habe damit auch überhaupt kein Problem. Aber es eben keine Ehe. Und sie behauptet das auch nicht." Ein Rentenkonzept hat die AfD nicht. Zudem will sie die Bundesanstalt für Arbeit auflösen. "Die Bundesanstalt für Arbeit ist sagen wir mal ein Mega-Apparat, der aus unserer Sicht überholungsbedürftig ist, ohne dass wir jetzt schon sagen können, was wir an die Stelle setzen wollen." Es gebe Dinge, was eine junge Partei noch diskutieren müsse. Das sei auch beim Rentenkonzept der Fall. Deshalb gäbe es Stimmen, die das Schweizer Modell einführen wollten. Doch das bedeute auch eine Einkommenssteuerreform. Gauland strebt eine Doppelspitze gemeinsam mit Alice Weidel an. "Aber das muss die Fraktion entscheiden." Zuwendungen aus Russland erhalte die Partei nicht. "Kein Geld von fremden Mächten. Wir werden nicht von Russland finanziert."