Streitpunkt #prism #nsa

"Big Brother is watching you"

Proteste gegen die NSA-Überwachung

Im Juni machte der frühere Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden öffentlich, dass der amerikanische Geheimdienst NSA massenhaft elektronische Kommunikation überwacht. Mit dem Programm Prism sollen Nutzer-Daten von Internetkonzernen wie Google, Facebook, Apple oder Microsoft angezapft worden sein. Seitdem sind immer wieder neue Internet-Spionagesysteme wie XKeyscore, Upstream oder Tempora bekannt geworden. 

Welches Ausmaß hat die NSA-Überwachung? Selbst die Bundesregierung wusste angeblich nichts von der Überwachung. Zwischendurch hieß es, in Deutschland seien 500 Millionen Datensätze gesammelt worden. Doch dies betreffe angeblich nicht deutsche Bürger, so der Bundesnachrichtendienst.

Nun hat Kanzleramtschef Ronald Pofalla (CDU) erklärt: Der Vorwurf der Totalausspähung in Deutschland sei "vom Tisch". Aber ist er das wirklich? Fest steht: Wir wissen eigentlich nur, dass wir nichts Genaues wissen. 

Selbst unsere Volksvertreter hatten also angeblich keine Ahnung von der massenhaften Überwachung durch die amerikanischen Spionagedienste. 

Was meint ihr: Wie viel Internetüberwachung darf sein? Und weiß die Bundesregierung vielleicht doch mehr als sie behauptet? 

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