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Perfekte Landung im Hudson
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Das möchte keiner erleben, eine Notlandung mit dem Flugzeug. Doch die sind gar nicht so selten. Aber mit der richtigen "Sitzposition" sind die Chancen, dies unbeschadet zu überstehen gar nicht so schlecht.
Es ist der Alptraum eines jeden Passagiers - Turbulenzen, Triebwerksausfall, Notlandung. Dutzende solch dramatischer Unfälle gab es in den letzten Jahren. Weltweit. Die meisten passieren kurz nach dem Start oder bei der Landung. Rettungskräfte an den Flughäfen machen deshalb regelmäßig Evakuierungsübungen.
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Notlandungen nicht selten
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Aber auch Passagiere können dazu beitragen, dass sie schnell aus dem Flugzeug kommen. Nach Studien des TÜV Rheinland können 80 Prozent solcher Flugzeugunfälle überlebt werden. Voraussetzung ist, dass man richtig sitzt, ordentlich angeschnallt ist und die richtige Schutzhaltung einnimmt, so Experte Martin Sperber.
Wichtig: Der Beckengurt muss über dem Beckenkammknochen liegen. Hat man zu viel Luft, rutscht der Passagier nach vorne unter dem Gurt durch. Das gibt innere Verletzungen.
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Richtig sitzen rettet Leben
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Auch richtig sitzen ist wichtig. Die Füße soweit wie möglich nach vorne stellen, wenn es geht, an einen Anschlag bringen, den Kopf nach vorne an die Rücklehne des Vordermanns anlehnen und die Hände rechts und links neben dem Kopf ablegen. Das ist die Brace-Position. Sie verhindert, dass der Kopf und die Beine nach vorne knallen und dadurch verletzt werden. Das haben Crashtests des TÜV bewiesen.
Fazit also: Wenn man die richtige Schutzhaltung einnimmt, kommt man im Notfall mit deutlich höherer Wahrscheinlichkeit noch aus eigener Kraft aus dem Flieger. Den Flugbegleitern zuhören lohnt also.
Dieser Text informiert über den Fernsehbeitrag vom 30.09.2012. Eventuelle spätere Veränderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt.