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Verschiedene Sorten von Erkältungsbalsam; Quelle: rbb
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Herbstzeit ist auch für die Kleinsten Erkältungszeit: Kinderärzte warnen jedoch dringend vor der Anwendung von Erkältungsbalsam. Die darin enthaltenen ätherischen Öle können bei Säuglingen und Kleinkindern zu gefährlichen Kehlkopfkrämpfen und asthmatischen Anfällen führen. Dabei sollte man selbst auf die Anwendung solcher Präparate verzichten, die als "für Säuglinge und Kleinkinder geeignet" angeboten werden. Dies gilt besonders dann, wenn bereits eine Neigung zu Asthma besteht. Salben mit Inhaltsstoffen wie Kampfer, Eukalyptus, Menthol reizen die Atemwege besonders stark. Bei größeren Kindern kann man die Salben benutzen. Sicherheitshalber sollte man jedoch auch dann nur kleinere Mengen verwenden und die Salben nicht im Gesicht auftragen.
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Augenuntersuchung eines Neurodermitis-Patienten; Quelle: rbb
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Patienten mit Hautkrankheiten sollten auch regelmäßig ihre Augen untersuchen lassen. Erkrankungen der Haut und der Augenoberfläche treten oft gemeinsam auf, da Haut und Auge bei der embryonalen Entwicklung demselben Gewebe entstammen. Bei Menschen mit schwerer Neurodermitis können sich an der Bindehaut Krebs-Vorstufen bilden, so genannte Präkanzerosen. Diese müssen frühzeitig operativ entfernt werden. Auch bei Allergiepatienten leiden die Augen: Bei diesen Betroffenen sind trockene Augen eine typische Begleiterscheinung. Erkennbar ist die Trockenheit an einem Fremdkörpergefühl und Augenjucken, aber paradoxerweise auch an einem starken Tränen der Augen. Sinnvoll ist es, einmal jährlich die Augen untersuchen zu lassen. Betroffene sollten zudem weitere Risikofaktoren wie starke Sonneneinstrahlung und das Rauchen vermeiden.
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Vitamin-D-Tabletten; Quelle: rbb
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Wenn die UV-Strahlung der Sonne in den dunkleren Monaten des Jahres nachlässt, kann die Haut weniger Vitamin D bilden. Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie rät jedoch davon ab, generell Vitamin D zur Vorbeugung in der sonnenarmen Zeit einzusetzen. Nachgewiesen ist ein positiver Effekt einer Vitamin D-Zufuhr nur für bestimmte Risiko-Gruppen: Für Säuglinge zur Rachitisvorbeugung, für ältere Menschen, da bei diesen Osteoporose- und Sturzgefahr besteht und für Betroffene mit einer Nierenschwäche. Zurzeit prüfen große Studien in den USA und Großbritannien die Wirksamkeit für andere Krankheitsbilder bzw. gefährdete Personen.
Im Beitrag Hautkrankheiten:
PD Dr. med. Joachim Wachtlin
Augenklinik im Sankt Gertrauden-Krankenhaus
Paretzer Straße 12
10713 Berlin-Wilmersdorf
Tel.: 030 - 8272 – 0
E-Mail: info@sankt-gertrauden.de
Dieser Text informiert über den Fernsehbeitrag vom 06.10.2012. Eventuelle spätere Veränderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt.