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Laufen bei Eis und Schnee
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Die Information ist nicht neu: Wer einen Infekt hat, sollte auf körperliche Anstrengung verzichten. Denn scheinbar banale Erkältungsviren können Verursacher von Herzmuskelentzündungen sein. Mediziner raten: auch bei einem leichten Schnupfen kein Risiko einzugehen und lieber einen Spaziergang an der frischen Luft einzuplanen. Doch das ignoriert jeder dritte Sportler und trainiert weiter, so eine Forsa-Umfrage im Auftrag der TKK. Bei den bis zu 25-Jährigen und über 65-Jährigen ist es sogar jeder Zweite. Kalte Luft allein ist nicht gefährlich, die Kälte bewirkt jedoch, dass der Körper sensibler gegenüber den Erregern ist. Durch kalte Luft kühlen die oberen Atemwege aus. Da der Körper versucht, sich vor weiteren Wärmeverlusten zu schützen, ziehen sich die Blutgefäße in den Schleimhäuten zusammen. Dadurch ist die Nase schlechter durchblutet, die Immunabwehr auf den Schleimhäuten wird geschwächt. Kalte Füße verstärken den Effekt zusätzlich. Haben es Erkältungsviren erst einmal geschafft, das Immunsystem zu bezwingen, haben sie leichtes Spiel.
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Betreuung einer Patientin mit Demenz
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Kernstück der Pflegereform 2012 sind die verbesserten Leistungen für Demenzkranke. Seit dem 1. Januar 2013 erhalten Menschen mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz, die keiner der drei Pflegestufen zugeordnet sind (Pflegestufe 0), zusätzlich zu dem bisherigen Betreuungsgeld, auch Geld- oder Sachleistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung. Demenzkranke, die von ihren Angehörigen betreut werden, bekommen künftig ein Pflegegeld von 120,- Euro im Monat. Übernimmt ein Pflegedienst die Betreuung, stellt die Pflegekasse dafür 225,- Euro im Monat zur Verfügung. Wichtig: Betroffene Familien sollten schnell einen Antrag bei ihrer Pflegekasse stellen, denn die Versicherung zahlt erst ab dem Tag, an dem der Antrag eingeht.
Um eine "erheblich eingeschränkte Alltagskompetenz“ festzustellen, wird ein standardisierter Fragekatalog verwendet. Er prüft die Fähigkeiten des Demenzkranken bezüglich der Körperpflege, der Ernährung und Mobilität. Außerdem werden die psychosozialen Aktivitäten des täglichen Lebens bewertet: Orientierung, Antrieb/Beschäftigung, Stimmung, Gedächtnis, Tag-/ Nachtrhythmus, Wahrnehmung und Denken, Kommunikation und Sprache.
Info-Box: Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz über das Bürgertelefon zur Pflege des Bundesgesundheitsministeriums: Tel.: 030 - 340 60 66 – 02 (montags bis donnerstags von 8 - 18 Uhr, freitags von 8 - 15 Uhr)
Bundesministerium für Gesundheit: www.bmg.bund.de
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Roboterhand
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Der 58-jährigen querschnittgelähmten Cathy Hutchinson und einem weiteren 66-jährigen Patienten ist es gelungen, eine Roboterhand nur mit der Kraft ihrer Gedanken zu steuern – und damit ein Trinkgefäß ohne die Hilfe ihrer Hände zum Mund zu führen. Damit scheint der Brown University in Providence (Bundesstaat Rhode Island/USA) ein Durchbruch beim sogenannten Brain-Computing gelungen zu sein. Seit einigen Jahrzehnten wird weltweit an mehreren Universitäten mit unterschiedlichen Ansätzen und Methoden daran geforscht, wie Computer und Roboterarme eine praktische Hilfe für Menschen mit Amputationen, Querschnittgelähmte und Schlaganfallpatienten sein könnten. An der Brown University wurde den Patienten ein Chip im Gehirn implantiert, mit dessen Hilfe elektrische Impulse im Gehirn ausgelesen werden können. Die Signale werden dann auf einen Roboterarm übertragen, der dann die entsprechenden Bewegungen.
Info-Box: Brown University Newsletter in englisch unter: news.brown.edu/pressreleases/2012
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Eine aufgeschnittene Grapefruit versus Tabletten
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Immer neue Medikamente werden bekannt, die sich nicht mit Grapefruit vertragen. Laut einer kanadischen Studie hat sich die Zahl der unverträglichen Medikamente in den vergangenen vier Jahren mehr als verdoppelt: Mehr als 40 Wirkstoffe sind bis heute registriert. Darunter Cholesterin- und Blutdrucksenker, Antiallergika und Krebsmedikamente. Der Effekt zeige sich mitunter schon bei kleinen Mengen Fruchtsaft: So wiesen Wissenschaftler nach, dass der Blutspiegel des Blutdruckmittels Felodipin nach einem Glas Grapefruitsaft dreimal so hoch ist, wie nach einem Glas Wasser. In der Grapefruit befinden sich Substanzen, die ein Enzymsystem in Darm und Leber blockieren. Die Medikamente werden nicht abgebaut, der Wirkstoffspiegel steigt. Wer also regelmäßig bestimmte Arzneimittel einnimmt, sollte den Arzt fragen und auf die Grapefruit und ihren Saft verzichten.
Dieser Text informiert über den Fernsehbeitrag vom 19.01.2013. Eventuelle spätere Veränderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt.